Die Behörde überprüft nach eigenen Angaben insbesondere "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit Kosmetika, die nicht für Minderjährige bestimmt sind oder nicht an ihnen getestet wurden", vor allem bei den Produktreihen Sephora Collection und Benefit Cosmetics. Sie wirft den drei Unternehmen außerdem vor, sich "sehr junger" Influencerinnen zu bedienen, um junge und damit besonders schutzbedürftige Menschen zum "zwanghaften Kauf von Kosmetika" zu verleiten.
Mit dieser Marketing-Strategie seien Kinder im Alter von noch nicht einmal zehn bis zwölf Jahren dazu gebracht worden, Gesichtsmasken, Seren und Anti-Aging-Cremes zu kaufen, erklärte die Behörde, die auch auf mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder verweist.
Bereits am Donnerstag wurden den Angaben zufolge Räumlichkeiten von Sephora und LVMH in Italien durchsucht. Am Ende der Verfahren kann die Behörde Bußgelder gegen die Unternehmen verhängen.