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Ott vor Gericht

Österreich: Ex-Geheimdienstmitarbeiter Ott wegen Spionage für Russland verurteilt

Ein ehemaliger hochrangiger österreichischer Geheimdienstmitarbeiter ist wegen Spionage für Russland von einem Wiener Gericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der 63-jährige Egisto Ott wurde am Mittwoch für schuldig befunden, zwischen 2015 und 2022 geheime Informationen weitergeleitet zu haben. Dabei soll er insbesondere im Auftrag des untergetauchten Ex-Wirecard-Chefs Jan Marsalek gehandelt haben. Das Urteil mit einem Strafmaß von vier Jahren und einem Monat ist laut Gericht noch nicht rechtskräftig, da Ott noch im Verhandlungssaal Berufung einlegte. 
Burnham will Starmer herausfordern

Regierungskrise in London: Womöglich entscheidende Nachwahl am 18. Juni

Eine für die Zukunft der angeschlagenen regierenden Labour-Partei in Großbritannien möglicherweise entscheidende Nachwahl ist für den 18. Juni angesetzt worden. Der Rat für den Wahlkreis Makerfield in Englands Nordwesten bestimmte am Mittwoch dieses Datum für den Urnengang, bei dem Starmers aussichtsreicher Rivale Andy Burnham für einen Sitz im Parlament kandidieren will. Der Labour-Abgeordnete Josh Simons war extra zurückgetreten, um dem bisherigen Bürgermeister von Manchester einen Weg zurück ins Unterhaus zu ebnen. Burnham kann nur als Abgeordneter Labour-Chef und damit den unter Druck stehenden Premierminister Keir Starmer ablösen. 
Der 77-jährige Monarch Charles III.

Britischer Radiosender vermeldet irrtümlich Tod von König Charles III.

Ein britischer Radiosender hat sich am Mittwoch entschuldigt, nachdem er am Vortag fälschlicherweise den Tod von König Charles III. vermeldet hatte. "Das Protokoll 'Monarch' – das alle britischen Radiosender bereithalten, in der Hoffnung, es niemals nutzen zu müssen – wurde am Dienstagnachmittag versehentlich ausgelöst und hat fälschlicherweise den Tod Seiner Majestät des Königs verkündet", schrieb der Chef von Radio Caroline, Peter Moore, im Onlinedienst Facebook.
Xi (r.) und Putin

Zahlreiche Vereinbarungen: Putin beendet Besuch bei Xi in China

Wenige Tage nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking haben Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin in der chinesischen Hauptstadt zahlreiche Vereinbarungen zu Handel und Energie geschlossen. Bei einer geplanten Gaspipeline gab es aber noch keine konkrete Einigung. Xi sprach am Mittwoch von "unerschütterlichen Beziehungen" zwischen beiden Staaten. Bei Trumps Besuch in Peking waren zahlreiche Handelskonflikte und geopolitische Spannungen ungelöst geblieben.