Markus Söder (59) war am Sonntag zu Gast bei "Caren Miosga". In der Talkshow ging es nicht nur um politische Themen, sondern auch um den veränderten Look des CSU-Chefs: Seit Ende April zeigt sich Söder wieder glattrasiert - ein ungewohnter Anblick, nachdem er seit Sommer 2024 meist mit Bart aufgetreten war. Hinter der neuen Optik steckt allerdings keine gezielte Imagekorrektur, sondern ein Missgeschick, wie der bayerische Ministerpräsident im Gespräch mit Caren Miosga verriet.
Markus Söder wollte seinen Bart eigentlich nur mit einem Langhaarschneider stutzen, wie er der Moderatorin erzählte. Doch der passende Aufsatz sei ihm "irgendwie vertrödelt" worden. Dann sei es plötzlich passiert: "Wupps! - war die Hälfte weg." Der halb rasierte Look sei ihm dann doch "ein bisschen zu radikal" erschienen, also habe er den Bart komplett abgenommen.
Die Reaktionen darauf fielen offenbar positiv aus. "Das fanden viele toll, und jetzt lasse ich es mal so", sagte Söder im Ersten. "Und außerdem gibt es vielleicht auch neuen Schwung."
Neues Image ohne Bart?
Caren Miosgas Nachfrage, ob mit dem neuen Look auch ein neues Image verbunden sei, verneinte Söder. Einen Imagegewinn werde ihm die Typveränderung ohnehin nicht bringen, sagte er sinngemäß. "Sie werden mich hier ja immer ständig an alle Sünden der Vergangenheit erinnern. Da habe ich keine Chance."
Nicht nur optisch hat Markus Söder zuletzt einen Schnitt gemacht. Auch seine Nebentätigkeit als Food-Blogger in den sozialen Medien legt er vorerst auf Eis: Bratwurstbilder auf Instagram soll es nicht mehr geben. Auch darüber sprach der Politiker bei "Caren Miosga". "Alle solchen Dinge haben auch mal ein Ende. Ich glaube, dass auch die Zeit viel ernster geworden ist, sodass auch ein anderer Inhalt, ein anderer Content notwendig geworden ist", sagte der Franke.