Als früherer Investor hatte Musk Schadenersatz von OpenAI gefordert, weil sich das Unternehmen von seinen Gründungsprinzipien entfernt habe. OpenAI war als gemeinnützige Stiftung gegründet worden und hatte sich einer risikobewussten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) verschrieben.
Der Techmilliardär argumentierte in seiner Klage, er sei von OpenAI über dessen angeblich gemeinnützige Ausrichtung getäuscht worden. Konkret verlangte er Schadenersatz in Höhe von bis zu 134 Milliarden Dollar (umgerechnet 114 Milliarden Euro), die Absetzung Altmans und die Rückumwandlung des Unternehmens in eine rein gemeinnützige Organisation.
OpenAI war 2015 gegründet worden, Musk investierte damals 38 Millionen Dollar. 2018 stieg er aus, ein Jahr später stieg Microsoft ein. Heute wird OpenAI mit 852 Milliarden Dollar bewertet und bereitet seinen Börsengang vor. Seit dem breiten Erfolg von ChatGPT Ende 2022 hatte Musk OpenAI und Altman ins Visier genommen und immer wieder attackiert.