Bergrettungsteams befänden sich auf dem Weg zu den sechs bekannten Überlebenden, teilte das Büro des Sheriffs des Landkreises Nevada mit. Die Suche nach den Vermissten laufe mit 46 Einsatzkräften weiter. "Die Wetterbedingungen bleiben äußerst gefährlich", erklärte das Büro des Sheriffs. Schwindendes Tageslicht setzte die Rettungskräfte zudem weiter unter Druck.
Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat. Bis Mittwochabend gilt in der Sierra Nevada eine Lawinenwarnung. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen des Hochgebirges oberhalb von 1000 Metern in den nächsten 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wird mit Windböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet.