Zurückgelassene Angelsachen in Stralsund lösen nächtlichen Rettungseinsatz aus

Angler bei Sonnenuntergang
Angler bei Sonnenuntergang
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Nach dem Fund von zurückgelassenen Angelutensilien samt gefangenen Fischen an einer Mole in Stralsund sind Rettungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern nachts zu einem mehrstündigen Sucheinsatz ausgerückt. Der Besitzer wurde schließlich betrunken und schlafend in einem Auto entdeckt, wie die Wasserschutzpolizei in der Hansestadt Stralsund am Montag mitteilte. Nach eigenen Angaben wollte sich der 43-Jährige mit der zurückgelassenen Ausrüstung seinen Angelplatz für den nächsten Tag reservieren.

Zeugen hatten die Angelrute, einen Eimer mit gefangenen Heringen und einen Angelstuhl am späten Samstagabend an der Nordmole in Stralsund gesichtet und die Wasserschutzpolizei informiert. Da diese den Besitzer nicht fand, ging sie von einem Notfall aus.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Feuerwehr, Polizei und dem Einsatz unter anderem eines Seenotrettungsboots, von sechs Schlauchbooten und einem Sonargerät machten sich die Helfer auf die Suche.

Nach drei Stunden wurde die Suche wegen der Dunkelheit abgebrochen. Mitglieder der Feuerwehr entdeckten schließlich auf einem Parkplatz in der Nähe den schlafenden Mann in seinem Auto. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,3 Promille ergeben. 

AFP