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Noch Fragen?

Frage Nummer 108271 bh_roth

Abschlag an Stromlieferant


Ein Verbraucher hat über Jahre hinweg einen gleichbleibenden Verbrauch. Er zahlt 115 Euro im Monat. Für das vergangene Jahr bekam er eine Rückzahlung. Jetzt kommts: Der neue Abschlag soll 240 Euro pro Monat betragen. Er würde also, bei gleichbleibendem Verbrauch, etwa 1500 Euro überzahlen.
Kann man den monatlichen Abschlag nicht selbst bestimmen?
Antworten (7)
bh_roth
Ich kenne das von früher so: Die Stadtwerke belieferten mich. Mein monatlicher Abschlag war zu gering, also nachzahlen. Daraufhin habe ich selbst den monatlichen Abschlag höher gesetzt, mit dem Ergebnis, dass ich eine Rückzahlung erhielt. Dies war den Stadtwerken gar nicht recht, und haben meinen monatlichen Abschlag wieder herunter gesetzt. Denen war eine Nachzahlung lieber als eine Rückzahlung.
Nicht so dieser Versorger. 1500 Euro mehr von einem einzigen Kunden, bei einem europaweit auftretenden Konzern? Was macht der Konzern mit den Mehreinnahmen von geschätzt 30.000.000.000 Euro (Grundlage: 1500 Euro x 20 Mio Abnehmer)? Vor der Rückzahlung schnell die Insolvenz beantragen?
hphersel
ich würde dem Bescheid widersprechen und einen anderen Abschlag erbitten, eventuell reicht ein Telefonat sogar aus. Oft ist so etwas einfach ein Programmfehler, der leicht "händisch" korrgiert werden kann.
ing793
man kann ihn nach meinem Verständnis nicht selber bestimmen, aber man muss auch keine überhöhten Werte akzeptieren.
Ich würde mit Verweis auf den letzten Abrechnungszeitraum einen Betrag von bis zu 120 Euro bezahlen, das dem Lieferanten mit Verweis auf den §13 der Stromgrundversorgungsverordnung mitteilen und warten, wie er reagiert.
rayer
Möglicherweise ein Bonitätsproblem.
Spencer767
Sofort wechseln. Bei so einem Abzockerverein würde ich keine Minute länger bleiben. Anbieter gibts wie Sand am Meer.
khs44
Von 115 auf 240 Euro??? Hier scheint ein Tippfehler vorzuliegen!! Sollte das evtl. 140 heissen?? Das wäre plausibel! Also, nachfragen!!
bh_roth
Nein, khs44, kein Tippfehler. Von 115 pro Monat auf 240 pro Monat. Und das, obwohl schon 115 Euro pro Monat überzahlt waren, siehe Rückzahlung beim Jahresabschluss.