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Erbschein erforderlich?

Witwe (82) verstorben, 4 eheliche erwachsene Kinder, keine weiteren Erben vorhanden.
Nur Barvermögen . Kontovollmacht und Generalvollmacht über den Tod hinaus vorhanden. Stammbuch, Sterbeurkunden, Heiratsurkunden vorhanden.
Frage Nummer 71338

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Antworten (5)
Sockenpuppe
Mein Gott! Teilt den Plunder einfach unter euch auf und gut is!
Wo kein Kläger ist, fragt auch niemand nach einem Erbschein!
mantrid
Mit "keine weiteren Erben vorhanden" würde ich vorsichtig sein. Wenn die erstberechtigten Erben das Erbe nicht annehmen, kommen noch deren Nachfkommen und auch Geschwister der Erblasserin bzw. deren Nachkommen als Erben in Frage. Man denke an den berühmten Erbonkel aus Amerika! Außerdem möchte das Amtsgericht noch eine Auftellung über das Erbe haben, denn theoretisch könnte ja noch steuerpflichtige Erbmasse vorhanden sein (Schmuck, Antiquitäten, Gold usw.). Allein um später keine unliebsamen Überraschungen zu erleben, würde ich den Erbschein beantragen. Die Generalvollmacht ist eben nur eine Vollmacht und ersetzt keinen Erbschein.
Meyerhuber
Es ist ja schon mal gut, dass die Erben der 82 jährigen Verstorbenen erwachsen sind. Es gibt den Erbschein ja aus einem bestimmten Grund. Und nicht vergessen, Schulden werden auch geerbt.
vonjwd
Wenn Generalvollmacht vorhanden ist, braucht man keinen (teuren!) Erbschein, es sei denn es ist Immobilienbesitz vorhanden.
Dann kann auch keine Bank Scherereien machen. ALLERDINGS kommt es sehr auf die Generalvollmacht an. Richtig gut ist es nur, wenn die notariell erstellt und beglaubigt wurde.
starmax
Wieder mal viele Halbwahrheiten hier. Zum Einen kommt es auf das Konto, zum anderen auf die Höhe des Erbes an. Unterhalb des großen Freibetrages bei Verwndtschaft 1. Grades spielt sich wenig ab (sofern kein Testament vorliegt).
Die Bank muß vom Ableben der Kontoinhaberin informiert werden - dies gehört zu den Pflichtdes/der Generalbevollmächtigten - und informiert das Nachlaßgericht (dort wo die Nachlassende verblich!) und das Finanzamt. Es wird nach einem hinterlegten Testament bei Gericht und den örtlichen Notaren geschaut und das FA schaut sich die Kontobewegungen der letzten zwei Jahre an.
Wenn die Vollmacht alle 4 Kinder umfaßt (was ich nicht glaube), kann geteilt werden, nach Testament oder gesetzlicher Erbfolge. Hat nur einer die Vollmacht, verweigert die Bank Auszahlungen über die Todesfallkosten hinaus und verlangt einen Erbschein!