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Gebäudeversicherung

Ich finde die riesige Spendenbereitschaft und auch die Hilfe der Regierung (mit unser aller Steuergelder) für die Opfer der Flutkatastrophe vollkommen richtig. Alle sind mit den Opfern solidarisch. So sollte es ja auch sein.

Warum soll man dann aber noch entsprechende Versicherungen abschließen und horrende Prämien bezahlen, die nur Allianz u. Co. zu Gute kommen?
Frage Nummer 3000265272

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Antworten (2)
ingSND
Tja, ein Haus mit allen Einrichtungsgegenständen, Klamotten und was weiß noch kostet vielleicht 400.000 €.
Aus dem Spendentopf bekommst Du vielleicht 100, vielleicht 200.000 - merkst Du schon was? Keine Spende wird Dir den Schaden ersetzen, alle übernehmen nur einen Teil, der groß genug ist, damit Du Mut fasst.
Außerdem musst Du "Glück" haben, dass der ganze Ort, am besten die ganze Gegend absäuft. Betrifft es Dein Haus alleine (auch das kommt vor), gibt es keine Spenden und keine Regierungshilfe.
Und natürlich ist es das Wesen einer Versicherung, dass die meisten sie nicht in Anspruch nehmen (und damit glücklich sind). Ich habe eine solche Versicherung, obwohl der nächste Bach weit weg ist, einfach weil es alle, die eine bekommen HÄTTEN und sich dagegen entschieden haben, für unmöglich gehalten haben, dass was passiert und, wenn es dann doch zum ersten mal passiert ist, hinterher sagen, man hätte sie schlecht informiert.
Da brauche ich keine Info für!!! Ein Haus ist das mit Abstand wertvollste, das sich der Normalsterbliche anschafft, dafür ackert er sein halbes Leben. Ich jedenfalls nehme JEDEN Versicherungsschutz, den ich für Geld bekommen kann.
Deho
Man sollte die Solidarität nicht so weit treiben, aus Eigennutz alle Versicherungen abzulehnen und im Bedarfsfall den Steuerzahler in Anspruch nehmen, das wird dem Steuerzahler gar nicht gefallen.

Mit der riesigen Spendenbereitschaft habe ich ein Problem. Klar ist das gut, der Staat hilft auch, so gut er kann, das wird jeder Künstler und Freischaffende bestätigen, er kann es halt nur nicht so gut. Dreistellige Milliardenbeträge für die Europa-Bazooka raushauen, zweistellige Milliardenbeträge jährlich für Flüchtlinge, alles kein Problem. Aber ein paar Millionen für die eigenen Bürger, nee? Da sind natürlich private Spender gefragt, die das von den nicht mal 50 %, die der Staat ihnen lässt, mitschultern sollen.