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boDietrichdo1

Ich habe gehört, dass es auch Epilepsie bei Hunden geben soll. Stimmt das und wie kann man herausfinden, ob der eigene Hund das hat?

Frage Nummer 12377

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Antworten (8)
anne-emilie
Bei Ihrem Tierarzt oder in einer Tierklinik. Vorabinformationen können Sie hier finden:
Ambull
Ja, es gibt Epilepsie bei Hunden.
Ich habe selbst einen Irish Setter gehabt, der an Epilepsie litt.
Er wurde medikamentös eingestellt und ist dann weitestgehend Anfallfrei gute 9 Jahre alt geworden.
Die Lebenserwartung bei diesen Hunden ist allerdings nicht so hoch wie der Durchschnitt.
Bei bestehendem Verdacht kann ein guter Tierarzt ggf. Epilepsie diagnostizieren.
Levin Bauer
Ja, das gibt es, ist sogar recht häufig. Weiter schlimm ist es nicht, natürlich unangenehm, etwas gefährlich, dem Hund geht es aber trotzdem gut. Wenn dein Hund von Zeit zu Zeit umfällt und geradezu pathologisch zu zittern anfängt, dann hat er es. Solltest du merken, gerade auch dann, wenn er nicht ansprechbar oder leicht verwirrt ist.
ThaiLEAH
Hallo, ja, das stimmt wirklich, auch bei Hunden kann Epilepsie auftreten. Herausfinden wirst Du das nur, wenn Dein Hund einen epileptischen Anfall bekommt (hoffentlich nie). Man kann die Krankheit aber auch bei Hunden mit Medikamenten behandeln, sodass die Anfälle sehr selten werden.
Ina79
Ja, das stimmt leider und kann Hunde aller Hunderassen betreffen. Wenn der Hund Krankheitssymptome zeigt, dann ist ein Tierarzt die richtige Anlaufstelle. Auch bei Hunden, wie bei Menschen, werden Medikamente verordnet, die dann täglich verabreicht werden müssen.
resix
also mein Hund hat Epilepsie und ehrlich gesagt, Du musst da nichts heraus finden, denn das merkt man, der Hund krampft dann usw und bekommt dann vom Tierarzt Phenobarbital und dann werden diese Anfälle eingeschränkt oder sogar ganz unterdrückt, aber biologisch gesehen, wird jedes tier mit epilepsie geboren, nur ausbrechen tut es nur bei 15% aller, kein schöner Anblick und oftmals wirds auch bei gesunden Hunden kurz vor Gabe eines Nakotikums hervorgerufen... also nichts..was man unbedingt heraus finden möchte
alcolaya
...gibts bei Hund, Katze und anderen Tieren, hab aktuell eine alte Katze mit 17, die es aber schon mehr wie 5 Jahre hat und immer wieder aufsteht, bei ihr Vorkommen wie kleine Ticks, nur bis ca. 30 Sek...unbehandelt, denn Medizin macht grundsätzlich müde, das muss man abwägen.

Hatte früher mal einen Pekinesen, der hatte es von Geburt aus Überzüchtung. Der wurde noch immer 14 J. damit, aber mit tägl. Sirup Medizin, weil er längere Anfälle hatte...konnte damit aber gut überleben - starb später an Glaukom, irreparabler Augeninnendruck, gibt vergrößertes Auge...Anzeichen ähnelten Schlaganfällen.

Ein guter TA wird sowas heute in den Griff bekommen...
bh_roth
@alcolaya: Mal abgesehen davon, dass die Frage 2,5 Jahre alt ist, und keinen wirklich brennend interessiert, muss ich deinen letzten Satz korrigieren. Ich habe einen Schäferhund verloren, vor fast genau einem Jahr. Da waren die Anfälle so massiv, trotz der Gabe der notwendigen Mittel. Sie kamen alle 2 Stunden, und dauerten etwa 15 Minuten. Da die vorhandene Herzschwäche eine höhere Dosierung des Epilepsiemittels ausschloss, blieb nur noch der letzte Schritt. Und das trotz des besten Tierarztes und der renommiertesten Tierklinik hier in der Gegend. Also bitte keine solchen Verallgemeinerungen.