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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000028227 Gast

Ist ein Zinkverband beim Fersensporn richtig ?

Nach dem Röntgen hat mein Orthopäde bei mir einen Fersensporn im re. Hacken festgestellt u. diesen nun bereits 4x mit einer Stoßwellentherapie, sowie jeweils danach eine Spritze mit Kortison u. entzündungshemmenden Flüssigkeiten gespritzt. Bisher verspüre ich weiterhin starke Schmerzen.
Meine Frau hatte vor einiger Zeit gleiche Probleme u. bei ihr hat der gleiche Orthopäde die Angelegenheit mit einem Zinkverband behandelt; sie hatte nach ca. 4Tagen keinerlei Beschwerden mehr.
Ist für mich schon recht merkwürdig Bitte um einen Rat.
Antworten (13)
wiwizilla
Wenn das Deiner Frau so gut geholfen hat, weshalb versuchst Du es nicht auch?
Amos
Wenn's hilft, ist es ok. Ich kann mir allerdings nicht erklären, daß oder wie ein Zinkleimverband einen Fersensporn heilt.
hphersel
Dass Zinkleimverbände entzündungshemmend wirken und dass ein Fersensporn eine Entzündung der Sehnen der Fußsohlenmuskulatur ist, ist Dir aber schon bekannt, ja?
Amos
Nein, ich weiß auch nicht, was eine Ferse ist.
Amos
Beim Fersensporn handelt es sich um eine Exostose, nicht um eine Entzündung der Fußsohlenmuskulatur. Diese entsteht sekundär als Folge der Plantarsehnenexostose, die andere Exostose, auch Haglundferse genannt, sitzt an der Fersenrückseite.
Amos
Bei Therapieresistenz mit Zinkleim würde ich mal Bachblüten oder Globuli D 10 versuchen. Sollte das nicht helfen, wäre der Besuch bei einem Orthopäden sinnvoll, wobei ich in meiner beruflichen Tätigkeit leider nur Scharlatane kennengelernt habe.
Gast
bei mir hat nur eines Wirkungsvoll geholfen: spezielle Schuheinlage welche im Bereich des Fersenspornes eine weichere Materialeinlage hatte.
Nehme an, Gast ist Beamter/Privatpatient, dem gerne IGEL-Leistungen angepriesen werden.
hphersel
Amos, wenn die Entzündung der Sehne lange unbehandelt bleibt, DANN erst sntsteht die Verknöcherung als Reaktion.
Rechtzeitig behandelt bringt eine Entlastung der Sehne schnell eine deutliche Schmerzreduzierung. Diese Entlastung kann auch mittels Kinesiotapes erfolgen. Funktionert schnell und unkompliziert.
NiLaterne
Der Fersensporn entsteht durch eine Fehlbelastung des Fusses. Joggen sie viel mit ihrer Frau? Wahrscheinlich tragen sie das falsche Schuhwerk. Der Fuss muss jedenfalls an dieser Stelle entlastet werden und er geht durch einen Zinkverband, oder duch Globuli nicht weg. Wenn er entzündet ist,kann der Zinkverband die Entzündung hemmen und duch die Abschwellung des Gewebes rund um den Sporn natürlich schmerzlindernd wirken. Weg bekommt man ihn durch die Stoßwellentherapie, das dauert. Dazu kann natürlich der Zinkverband helfend gesetzt werden. Das dort gespritzt wird, zeigt ja deutlich,dass dort eine Entzündung ist.Ihre Frau hat den Sporn nicht ganz so ausgeprägt, sonst würde die Reizung immer wieder auftreten, aber weg ist er bei ihr nicht.
Gast
""""Für den Igel-Monitor des Medizinischen Diensts (MDS) der GKV haben Prüfer die Methode jetzt noch einmal untersucht. Ihr Ergebnis: Der Nutzen der Behandlung bleibt unklar. Zwar sei die Therapie einer Scheinbehandlung überlegen und der Patient profitiere von ihr, allerdings reichen den Testern die verfügbaren Studiendaten nicht aus. Zudem monieren sie, dass die Stoßwellentherapie auch zu Problemen wie Blutergüssen, Schmerzen und Rötungen führen kann - schwere Nebenwirkungen gab es allerdings nicht."""""

Aus IGEL-Monitor!
IGEL hilft! Dem Gewinnverlangen der Ärzte!
Amos
Ich beantworte medizinische Fragen IMMER und ausschließlich mit meiner Erfahrung und den gesammelten Erkenntnissen aus fast 40 Jahren. Wer mehr wissen will, kann Wikipedia oder Google aufsuchen.
Gast
Arzt: "Sie sind gerade noch rechtzeitig zu mir gekommen!"

Patient: "Ist es denn wirklich so schlimm?"

Arzt: "Das nicht, aber einen Tag später und es wäre von selbst weggewesen."

Amos nur für dich: Löwen auf dem Schönberg - ältestes Lokal D
Winnetou1
Lassen Sie sich zu einer Röntgenbehandlung überweisen.
Der Nutzen einer Strahlentherapie ist für Fersensporne und andere Weichteilentzündungen wie z. B. Tennisellenbogen deutlich besser bewiesen als z. B. die Stoßwellentherapie. Daher wird die Bestrahlung auch von der Krankenkasse bezahlt.

Da nur eine niedrige Dosis erforderlich ist (viel weniger als man für die Strahlenbehandlung bei Krebs benötigt), sind auch keine Nebenwirkungen zu erwarten, abgesehen von einer manchmal auftretenden vorübergehenden Schmerzverstärkung.