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BigArnie

Lohnt sich ein privater Rechtsschutz für jedermann?

Frage Nummer 8380

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Antworten (4)
Kampfkeks
Nein. Jedermann braucht nicht unbedingt einen Anwalt. Eben nur dann, wenn Zugzwang besteht. Ein etwaiger Abschluss einer derartigen Versicherung oder einer Dauerberatung ist nur dann sinnvoll, wenn wirklich Not besteht, aber nicht einfach so mitten im Leben.
StechusKaktus
Derjenige, dem Recht zugesprochen wird, bekommt seine Kosten ohnehin von der Verliererseite ersetzt. Ich halte es für eine Unsitte, vor Gericht zu gehen. Bisher konnte ich ALLE Konflikte außergerichtlich klären. Von daher benötige ich keine Rechtsschutzversicherung. Diese verleitet nur dazu, häufiger vor Gericht zu ziehen.
Klabautermann
StechusKaktus, das stimmt nur teilweise.
Im Arbeitsrecht gilt die Regel zum Beispiel nicht. Selbst wenn Sie eine Kündigungsschutzklage gegen Ihren Arbeitgeber gewinnen, tragen Sie die Kosten des Verfahrens (auch die Kosten Ihres Anwalts).
Ob sich eine Rechtsschutzversicherung lohnt, kann man nur Im Einzelfall beurteilen. Sportliche Vielfahrer benötigen eher eine Verkehrsrechtsschutzversicherung, als defensive Automuffel.
Risikoscheue Beamte benötigen seltener eine Arbeitsrechtsschutzversicherung, als offensive Arbeitnehmer, die bei einem als schwierig bekannten Arbeitgeber beschäftigt sind.
Wer bei einem Rechtsstreit wochenlang nicht schlafen kann, benötigt keine Versicherung, weil er den Rechtsstreit ohnehin nicht austragen wird.
Angela Böhm
Das ist die Frage bei fast allen Versicherungen, da man ja nie voraussehen kann, was in zukunft auf einen zukommt! Rechtsschutz muß man ja nicht als Rundum-Paket nehmen, sondern man kann ihn auch auf verschiedene Lebensbereiche beschränken. Ich kenne z.B. Mietrechtschutz und Arbeitsrechtschutz. Als Eigenheimbesitzer brauchst du die erste schonmal nicht. ;)