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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000133867 Sappi

Schenkungssteuer - Immobilien - Basis- Verkehrswert?

Ich übertrage je 1/10 an meinem Haus an meinen Bruder und meinen Neffen. Welcher Wert wird für die Schenkungssteuer zugrunde gelegt?
Antworten (11)
ing793
es wird der Verkehrswert zugrunde gelegt.

Ich würde noch mal nachdenken: Schenkungssteuer, Notar- und Grundbuchgebühren, alles für ein Zehntel des Hauses?

Und, noch wichtiger:
das Hauus hat danach mindestens drei Besitzer - ich habe des öfteren schon mitbekommen, wie Häuser über Jahre regelrecht verkommen, weil sich die Eigentümer (oft eine Erbengemeinschaft) nicht einig ist, was passieren soll. Ich würde definitiv nie niemals nicht freiwillig das Eigentum an einer Immobilie aufteilen.
rayer
Wer aber noch zu Lebzeiten einen Teil unter der Schenkungssteuer verschenkt, darf das alle 10 Jahre und kommt mit den paar Gebühren für Notar und Grundbuchgebühren eventuell deutlich besser weg als beim Fiskus. Es geht ja mal wieder nicht aus der Frage hervor, wie viel ein Zehntel des Hauses ist. Notargebühr nach Wert und Grundbuchgebühr muss man mal das Grundbuchamt fragen. Aber wir interpretieren mal wieder locker vor uns hin und glauben die Gebühren seien höher als die Steuer. Was mit meinem Haus passiert kann ich auch im notariellen Vertrag festschreiben und es bleibt bis an das Ende meiner Tage in meiner Entscheidungsgewalt. Nur mal so interpretiert..........
rayer
Auf die Frage. Es gibt im Internet jede Menge Rechner, die können das auf den Cent berechnen. 20 000€ sind steuerfrei.
ing793
Ich habe ohne jede Wertung Punkte genannt, die überlegt werden sollten.
Zumindest diesmal wärst du der Einzige, der interpretiert.
rayer
Dein erster Satz hätte gereicht. Mehr war nicht gefragt. Nur Deine schlauen Ratschläge, sind zu hinterfragen.
Fiete11
@rayer, warum bist Du immer so streitsüchtig?
Cheru
Selig sind die Sanftmütigen ... (Matthäus 5,5)
ing793
Für mich ist es völlig ok, wenn man sie hinterfragt.
Immerhin - und da hast Du völlig recht - sind sie schlau.
Gehtdoch
Die Fragestellung verstehe ich so, dass Sappi sein Haus vor dem Erbfall teilweise an Bruder und Neffe überschreiben möchte. Möglicherweise schlau. Denn die beiden unterliegen Erbschaftssteuerklasse II mit einem Freibetrag von bloß (jeweils) 20.000 € und einem Steuersatz von mindestens 15 % (gestaffelt). Da werden schnell erkleckliche Beträge fällig. Je nach Gebäudewert ist eine Schenkung daher ziemlich sinnvoll. Und nach zehn Jahren kann Sappi denselben Move nochmal vollziehen.
Skorti
Mit der Einstellung waren hier eigentlich alle Beiträge von Rayer überflüssig, da diese auch nicht gefragt waren.

Aber es will ja keiner jemanden sein Hobby verbieten.
zossel
ja,ja, rayer ist auch so einer der immer bestimmen will was andere machen sollen, voll doof