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Klaus Jäger

Stimmt es, dass das Zellwachstum mit dem Alter langsamer wird? Und wie wirkt sich das auf die Vermehrung der Zellen bei Krebskranken aus?

Frage Nummer 40576

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Antworten (7)
starmax
Bestimmte Krebsarten wachsen dann auch langsamer, aber nicht alle.
starmax
Ich meinte, dass "gekapselter" Krebs wie in Gebärmutter oder Prostata das gefährliche Stadium später erreicht
bh_roth
Gekapselte oder gestielte Tumore sind m. E. nach deshalb nicht so gefährlich, weil sie nicht oder kaum streuen können (ich bin kein Fachmann für Onkologie)
itsalltitts
reziprok - proportional
Felix_of_the_dark10
Bei Kindern oder noch jungen Menschen wachsen Zellen tatsächlich schneller, das liegt daran, dass diese sich noch wesentlich verändern und auch der Stoffwechsel noch anders arbeitet. Krebs ist daher, wenn man ihn im Alter bekommt, weniger aggressiv. Es kommt aber natürlich auch auf die Krebsart an.
KggKai29
Ja, das ist richtig, wobei Zellen nicht eigentlich wachsen, sondern sich teilen. Deshalb heisst es, dass Krebserkrankungen in höherem Alter langsamer voranschreiten. Auch die besonders aggressiven Formen der Krebszellen entwickeln sich langsamer, da die Zellteilungsrate deutlcih langsamer ist.
Amyfried
Stimmt! Die Zellen erneuern sich mit zunehmendem Alter langsamer. Das liegt - soweit ich weiß - an Verschleißprozessen der DNA-Replikation. Es schleichen sich einfach immer mehr Fehler ein. Andererseits haben junge Menschen mit Krebserkrankung das Problem, dass sich die schadhaften Zellen sehr schnell vervielfältigen.