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Gast

Über mir ist es sehr hellhörig da nicht`s gedämmt ist

Wohne seit fast 3 Monaten in einer Wohnung wo früher ein Laden drin war und dadurch wurde die Wohnung über mir nicht gedämmt.Bekomme daher alles so extrem mit als wenn die Mieter mit Kind bei mir unten wohnen würden.Es ist nicht mehr auszuhalten.Trage daher nur noch Ohrstöbsel in meiner Wohnung und bekomme trotzdem alles noch mit.Der Vermier weiß es,aber macht nicht`s dagegen.Was kann ich jetzt machen um das es für mich in meiner Wohnung erträglich wird?
Frage Nummer 82160

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Antworten (5)
Amos
Das war aber doch bei Unterschrift unter den Mietvertrag bekannt, oder? Dann wird's kritisch. Oder Du suchst nach einer anderen, ruhigeren Wohnung.
starmax
Ist es Trittschall, könnte dies - ohne Hinweis bei der Anmietung - als verdeckter Bau- Mangel gewertet werden. Glücklich wirst du aber wohl nach einer sehr teuren Reparatur dieses Mangels mit dem Vermieter nicht mehr werden. Also: Ausziehen!
Musca
Nachträglich vernünftigen Schallsschutz einzurichten wird schwierig, aufwendig und teuer, zumal es sich offenbar nicht nur um fehlenden Trittschallschutz sondern auch um Luftschallschutz handelt. Erstes ließe sich mit Teppichböden beheben, letztes nur durch schwere Bauweise, sprich dicke Decken, schallentkoppelte Treppenhäuser, Wände, Decken
wendy
Wenn es die Deckenhöhe hergibt, und da es früher ein Laden war, könnte es sich ja um eine hohe Decke handeln, könnte man die Decke von unten dämmen. In welchem Maße das aber was bringt, vermag ich nicht zu beurteilen.
machine
Zuerst sollte abgeklärt werden, ob der Trittschall durch nachträgliches, nicht fachgerechtes, Verlegen von z.B. Laminat oder Parkett verursacht wird. In diesem Fall wäre der Vermieter zur Nachbesserung, auf seine Kosten, verpflichtet. Sollte das nicht der Fall sein und der Mangel seit Errichtung des Gebäudes vorhanden sein, hast Du schlechte Karten, da hierbei nicht von einem Bau- oder Renovierungsmangel ausgegangen wird, sondern der Status Quo zählt, hier gilt dann Amos´ Aussage. Trotzdem solltest Du dich an einen Rechtsbeistand oder eine Verbraucherorganisation wenden, allerdings sollte dem ein freundliches Gespräch mit Vermietern und Nachbarn vorausgehen.
Viel Erfolg!