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Frage Nummer 32023 sahneschnitte

Wie ist eine Antihaftbeschichtung eigentlich aufgebaut? Wie funktioniert das?

Antworten (3)
J.S.Ball
Es gibt unterschiedliche Beschichtungen. Die weniger stabile Beschichtung enthält Polytetrafluorethylen und ist bis maximal 260° C erhitzbar ohne beschädigt zu werden. Diese Beschichtung reagiert auch empfindlicher auf manuelle Beschädigung. Wesentlich hitzebeständiger und kratzfester ist die Beschichtung mit Siliziumdioxid. Diese Beschichtung ist nur wenige Mikrometer dick Dünndschicht) und kann bis zu 400° C erhitzt werden, ohne Schaden zu nehmen. Eine weitere extrem hitzefeste Beschichtung (bis 300°C) ist die DLC-Beschichtung (diamantähnlicher Kohlenstoff), die ebenfalls als Dünnschicht aufgetragen wird.
Marlon Sauer
Eine Antihaftbeschichtung ist meist aus Teflon und dient als spezielle Beschichtung für Pfannen und Töpfe um somit das haftenbleiben von Lebensmittel zu verhindern.
Teflon ist ein Polymer welches unpolar ist. Der Handelsname Teflon wurde von der Firma DuPont vergeben, welche dieses Polymer entwickelte.
Auf eine angeraute Oberfläche wird mit Hochdruck das Teflon, auch PTFE genannt aufgetragen.
Durch das anrauen der Oberfläche von einer Pfanne oder einem Kochtopf, können dann die kleinen Teflon-Teilchen gehalten werden.
Walnussvernichter
Die Antihaftbeschichtung besteht aus Polytetrafluorethylen, was eine Mischung aus Flour und Kohlenstoff ist. Es ist unverzweigt, linear aufgebaut und ein teilkristallines Polymer.
Im Prinzip nimmt man eine normale Pfanne. Da wird das Metal, z. B. durch sandstrahlen aufgerauht. Jetzt kann das Polytetraflurethylen auftragen. Durch die Unebenheiten der aufgerauhten Pfannenoberfläche bleibt es haften. Somit ist die Verbindung mechanisch. Sie bildet eine extrem glatte Oberfläche. So haftet nicht in der Pfanne an und es kann mit wenig oder ganz ohne Fett gebraten werden. Da die Verbindung nur mechanisch ist, ist es nicht kratzbeständig und muß mit sehr viel Rücksicht behandelt werden.