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Dreister Betrugsversuch: Mutter schreibt Abi-Prüfung für Tochter

Da hielt sich jemand für besonders schlau: Eine Französin wollte ihrer Tochter eine bessere Note verschaffen, zog ein Teenageroutfit an und trat statt der 19-Jährigen zum Abi an - bis die Polizei kam.

Dreister Betrugsversuch beim Abitur in Frankreich: Eine Mutter wollte für ihre 33 Jahre jüngere Tochter eine Abi-Prüfung ablegen. Die mit Turnschuhen und Hüftjeans als Teenager verkleidete Frau wurde allerdings bei einer Identitätskontrolle während der Prüfung erwischt. Nach rund zwei Stunden Klausurzeit erschien die Polizei und nahm die Betrügerin mit auf die Wache. Um die anderen Abiturienten nicht zu stören, sei sie von einer Aufseherin unauffällig vor die Tür gebeten worden, berichtet die Tageszeitung "Le Parisien".

Möglich war der Betrugsversuch, weil an dem betreffenden Gymnasium Bossuet-Notre-Dame in Paris auch auswärtige Kandidaten geprüft werden. Darunter sind oft auch ältere Bewerber. Bei ihrer Vernehmung gab die 52-jährige Mutter an, sie habe die Englischnote ihrer Tochter verbessern wollen. Der 19-Jährigen droht nun eine Prüfungssperre von bis zu fünf Jahren.

mad/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?