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Kampfjet auf der A9: Kaputter Eurofighter blockiert Autobahn Richtung München

Ein Kampfjet hat den Verkehr auf der Autobahn Berlin-München lahmgelegt. Das defekte Flugzeug musste über die A9 zum Airbus-Werk im oberbayerischen Manching gebracht werden.

Ein Eurofighter der Bundeswehr auf der A9 in Thüringen. Das beschädigte Flugzeug wird in eine Airbus-Werkstatt nach Bayern transportiert.

Ein Eurofighter der Bundeswehr auf der A9 in Thüringen. Das beschädigte Flugzeug wird in eine Airbus-Werkstatt nach Bayern transportiert.

Ein Flugzeug hat den Verkehr auf der Autobahn Berlin-München (A9) behindert. Ein Schwertransporter transportierte einen beschädigten Kampfjet vom Typ Eurofighter am Donnerstag nach Polizeiangaben zum Airbus-Werk im oberbayerischen Manching, wo er wieder instand gesetzt werden sollte. Wegen seiner Ladungsbreite von mehr als elf Metern konnte der Transporter mit dem Flugzeug trotz der dreispurigen Fahrbahn nicht überholt werden.

Wie ein Polizeisprecher sagte, war der Schwertransport mit etwa 50 bis 60 Stundenkilometern unterwegs. Er halte jedoch immer wieder an einer breiteren Stelle an, damit die Autos vorbeigelassen werden konnten. "Man fährt mit dem nicht in einem Rutsch durch. Da würden wir uns zurecht den Unmut der Autofahrer zuziehen." Dennoch komme es zu Behinderungen. Ortskundigen Autofahrern riet die Polizei, Ausweichstrecken auf den Landstraßen zu nutzen.

Nach Angaben eines Airbus-Sprechers handelt es sich bei dem Eurofighter um die Maschine, die am 23. Juni 2014 bei einem Luftwaffen-Manöver im Sauerland mit einem an der Übung beteiligten Learjet kollidiert war. Die beiden Piloten des privaten Flugzeugs kamen bei dem Unglück ums Leben. Der Eurofighter konnte stark beschädigt zu einem Luftwaffen-Stützpunkt zurückkehren.

Wegen seiner Ladungsbreite von mehr als elf Metern konnte der Transporter mit dem Flugzeug trotz der dreispurigen Fahrbahn nicht überholt werden. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der Schwertransport mit etwa 50 bis 60 Stundenkilometern unterwegs. Er halte jedoch immer wieder an einer breiteren Stelle an, damit die Autos vorbeigelassen werden konnten.

"Man fährt mit dem nicht in einem Rutsch durch. Da würden wir uns zurecht den Unmut der Autofahrer zuziehen." Dennoch komme es zu Behinderungen. Ortskundigen Autofahrern riet die Polizei, Ausweichstrecken auf den Landstraßen zu nutzen.