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Geschlossenes Heim in Mexiko Mehr als Hundert Kinder kommen woanders unter


Die Kinder hausten zwischen Müll und wurden zum Betteln gezwungen: In Mexiko wurde ein Kinderheim geschlossen. Nun brauchen 450 Minderjährige ein neues Zuhause.

Rund 120 Kinder aus einem wegen unmenschlicher Zustände geschlossenen Heim im Westen Mexikos sind in Einrichtungen in anderen Bundesstaaten untergebracht worden. "Wir wollen nicht, dass sie weiterhin an diesem Ort bleiben", sagte die Direktorin der Nationalen Kinderschutzbehörde, Laura Vargas, am Samstag. Die übrigen Kinder würden voraussichtlich in der kommenden Woche verlegt.

Die Sicherheitskräfte hatten am Dienstag rund 450 Minderjährige aus dem Heim "La Gran Familia" (Die Große Familie) im Zamora im Bundesstaat Michoacán befreit. Sie hatten dort offenbar jahrelang zwischen Bergen von Müll gelebt, waren zum Betteln gezwungen und teilweise wohl auch sexuell missbraucht worden.

fme/DPA DPA

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