HOME

Dreister Trick: Familie klaute bei Ikea Waren im Wert von 350.000 Euro – mit einem Kinderwagen

Monatelang stahl eine Familie Produkte bei Ikea, um sie hinterher zu verkaufen. Mithilfe eines präparierten Kinderwagens schmuggelten sie Gegenstände im Wert von insgesamt 350.000 Euro aus dem Laden.

Ikea-Filiale

Monatelang beklaute eine Familie Ikea-Filialen im Ruhrgebiet

Getty Images

In Essen stehen fünf Mitglieder einer Familie vor Gericht, weil sie Ikea-Filialen im Ruhrgebiet beklaut haben sollen. Zwischen Juni 2016 und Januar 2017 sollen ein Vater, seine drei Söhne und sein Schwiegersohn aus Gelsenkirchen Produkte im Wert von insgesamt 350.000 Euro erbeutet haben. Die Ware versteckte die Familie in einem Kinderwagen. Diesen hatten sie mit Kabelbindern präpariert, um so auch schwerere Lasten aus dem Laden zu schaffen. Laut Anklage waren unter dem Diebesgut unter anderem Babyphones, Gardinen, Bettwäsche und Werkzeug. 

Ikea-Ware wurde weiterverkauft

Die Ware verkaufte die Familienbande anschließend im Internet oder auf Flohmärkten. Für die Zwischenlagerung wurde eigens eine Garage in Gelsenkirchen angemietet. Die Abläufe der Diebeszüge und des anschließenden Verkaufs waren durch eine Verkettung verschiedener Arbeitsfelder derart organisiert, dass mehrere Diebstähle an einem Tag möglich waren, wie die Bild berichtet.

Den Tatverdächtigen wird nun gewebsmäßiger Bandendiebstahl vorgeworfen. Der Trick mit dem Kinderwagen fiel auf, als ein weiterer Bruder seine Familie bei der Polizei meldete. Laut Anklage habe die Familie ihren Lebensunterhalt durch die Diebstähle finanziert, ebenso wie Drogen-, Alkohol- und Spielsucht. 

Köttbullar & Co.: Von dieser Seite kennen Sie Ikea noch nicht


lg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.