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Video zeigt Vorfall: RWE-Sicherheitsleute prügeln sich im Hambacher Forst mit Aktivisten - so reagiert der Konzern

Ein Video im Netz zeigt eine Schlägerei zwischen Aktivisten im Hambacher Forst und Sicherheitsleuten von RWE. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, auch der Energiekonzern zieht Konsequenzen.

RWE hat im Hambacher Forst Schilder angebracht, die vor einem Betreten des Geländes warnen

RWE hat im Hambacher Forst Schilder angebracht, die vor einem Betreten des Geländes warnen

DPA

Sicherheitsleute von RWE haben sich im Hambacher Forst mit Aktivisten geprügelt. Ein Handyvideo davon wurde am Freitag in den sozialen Netzwerken verbreitet. Ein Sprecher des Energiekonzerns bestätigte den Vorfall auf stern-Anfrage. Demnach hätten "15 Aktivisten sieben Sicherheitskräfte umringt". Die Mitarbeiter "fühlten sich provoziert, bedroht und zur Selbstverteidigung genötigt". Bei der Prügelei seien drei Aktivisten und ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt worden.

In den Szenen auf Facebook und Twitter ist eine Gruppe von Männern in einem Waldstück zu sehen. Einige der Sicherheitsleute tragen gelbe Westen, andere sind schwarz gekleidet und vermummt, ein weiterer trägt einen grauen Kapuzenpullover und Sonnenbrille. Es lässt sich daher nicht für alle Menschen in dem Video zweifelsfrei sagen, ob sie Aktivisten oder RWE-Sicherheitsmänner sind. Zunächst wird geschubst und gerangelt, dann fallen mehrere Männer um, es beginnt eine Schlägerei.

Ein RWE-Sicherheitsmann extrem aggressiv

Der Sicherheitsmitarbeiter mit dem grauen Pullover und der Sonnenbrille agiert dabei besonders aggressiv. Mindestens einen Aktivisten streckt er mit einem wuchtigen Faustschlag ins Gesicht nieder, auf einen anderen tritt er ein, während dieser am Boden liegt. Als er sieht, dass er gefilmt wird, brüllt er den Kameramann an: "Ihr kleinen Pisser, ich ficke deine Kamera." Der RWE-Sprecher sagt dazu auf Anfrage, dass dieser Mann kein RWE-Mitarbeiter sei, sondern für die vom Konzern beauftragte Sicherheitsfirma arbeite.

In dem Video beschweren sich einige der Aktivisten mehrfach, sie würden angegriffen und hätten nichts gemacht. Immer wieder sind Rufe wie "Lass ihn in Ruhe" und "Das muss jemand filmen" zu hören. Das Video wurde unter anderem vom Twitter-Nutzer "form prim" hochgeladen. Nach seinen Angaben wurden ihm das Video und ein Gedächtnisprotokoll des Filmenden zugespielt. Darin behauptet der angeblich Beteiligte, die Sicherheitsleute hätten "Dinge von uns" mitgenommen und gesagt, diese seien "beschlagnahmt". Daraufhin habe man die Männer umgekreist und "unser Eigentum" zurückgefordert. Dann sei die Schlägerei ausgebrochen. Die Sicherheitsleute hätten mehrfach versucht, ihm sein Handy zu entwenden, so dass er schließlich geflohen sei.

Polizei ermittelt, RWE zieht Konsequenzen

Die Polizei Aachen teilte am Nachmittag auf Twitter mit, wegen des Videos ein Strafverfahren eingeleitet und Ermittlungen aufgenommen zu haben. Beamte vor Ort hätten "bereits erste Personalien festgestellt und diese aufgenommen".

Auch RWE zieht erste Konsequenzen aus der Prügelei. Die "genauen Hintergründe und der Ablauf" müssten zwar noch geklärt werden. Man bedauere diesen Vorfall aber und werde "die involvierten Sicherheitsmitarbeiter bis zur Aufklärung des Sachverhalts nicht im Hambacher Forst einsetzen".

Notärzte versorgen einen Mann, der von einem Baumhaus im Hambacher Forst gefallen war. Er überlebte nicht.
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(