Champions League
Fußball-Wunder in München? Das sagt Bergamos Trainer

Atalanta-Trainer Raffaele Palladino (r) tröstet beim Hinspiel in Bergamo den verletzt ausgewechselten Bayern-Profi Alphonso Davi
Atalanta-Trainer Raffaele Palladino (r) tröstet beim Hinspiel in Bergamo den verletzt ausgewechselten Bayern-Profi Alphonso Davies. (Archivbild) Foto
© Luca Bruno/AP/dpa
Einen solchen Rückstand hat noch keine Mannschaft in der Königsklasse aufgeholt. Was ist das Ziel von Atalanta Bergamo gegen den FC Bayern nach dem 1:6 im Achtelfinal-Hinspiel?

Glaubt Atalanta Bergamo an ein historisches Fußball-Wunder gegen den FC Bayern in München? Ein 1:6 aus dem Hinspiel konnte schließlich noch keine Mannschaft in der K.o.-Phase der Champions League aufholen. 

"Es ist schwierig, fünf Tore aufzuholen. Es ist ein hoher Berg, den wir besteigen müssen. Was ich erwarte, ist ein Spiel voller Stolz von unserer Seite. Wir laufen hier gegen eine superstarke Mannschaft auf vor 75.000 Zuschauern. Und wir wollen einfach zeigen, dass die sechs Gegentore im Hinspiel zu viel waren", sagte Trainer Raffaele Palladino am Vorabend des Achtelfinal-Rückspiels an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Allianz Arena. 

Die Lehren aus der "Klatsche"

Vom Weiterkommen mochte der 41-Jährige nicht ernsthaft sprechen. "Wir wollen eine würdige Leistung zeigen mit der Wut und dem Ärger aus dem Hinspiel", kündigte der Coach an. Man habe aus dem "schweren Spiel" vor einer Woche einige Lehren gezogen. 

"Es war eine Klatsche. Aber wir stehen immer wieder auf. Man lernt von großen Trainern, von großen Mannschaften", sagte Palladino: "Wir haben uns vor einer Woche einer Bayern-Mannschaft gegenübergesehen, die überlegen war. Und sie werden es wieder seriös angehen. Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern. Es macht uns stolz, die einzige italienische Mannschaft im Achtelfinale zu sein."

dpa