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Kein Geschenk zum Valentinstag: Enttäuschte Frau attacktiert Partner mit Messer

Er stand zum Valentinstag mit leeren Händen da, also ging eine 27-jährige Frau mit einem Messer auf ihren Partner los. Am Ende musste sogar die Polizei eingreifen.

Ach ja, der Valentinstag. Männer kaufen beeteweise rote Rosen, Frauen schlüpfen in aufreizende Dessous, gefeiert wird am Abend beim romantischsten Italiener der Stadt mit Wein und Kerzenschein. So zumindest erhofft es sich jedes Jahr die Werbeindustrie. Ein Mann aus Blaustein bei Ulm (Baden-Württemberg) verweigerte sich diesem Kommerz und stand am Tag der Liebe mit leeren Händen vor seiner Partnerin.

Getäuscht und gekränkt fackelte die nicht lange: Sie griff zum Messer, marschierte ins Wohnzimmer, wo ihr 33 Jahre alter Lebensgefährte saß und führte mehrere Stichbewegungen in Richtung des Mannes aus. Dieser wehrte den Angriff ab und drängte die Frau aus dem Zimmer, doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer: Wenige Minuten später kehrte die 27-Jährige mit einem anderen Messer zurück und fuchtelte erneut damit herum.

Dem Mann blieb nichts weiter übrig, als sich im Zimmer einzuschließen und von dort aus die Polizei zu rufen. Als die Gesetzeshüter eintrafen, war die 27-Jährige gerade dabei, die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Der Mann blieb unverletzt, die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

cf/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?