HOME

Behördenschlamperei in Kiel: Falsch geparkt, nicht geklaut - Frau hat nun zwei Autos

Eine junge Frau meldet ihren Wagen als gestohlen. Ein halbes Jahr später erfährt sie, ihr Auto wurde nicht geklaut, sondern abgeschleppt. Doch da hatte sie schon ein neues gekauft.

Parken im Halteverbot kann ziemlich teuer werden. Diese Erfahrung musste Barbara B. aus Kiel machen.

Parken im Halteverbot kann ziemlich teuer werden. Diese Erfahrung musste Barbara B. aus Kiel machen.

Die Situation von Barbara B. dürfte vielen Autofahrern bekannt vorkommen: Im August 2014 sucht die junge Frau abends vergeblich einen Parkplatz. Schließlich stellt sie ihren Audi entnervt im absoluten Halteverbot ab. Als sie ihn am nächsten Morgen umparken will, ist der Wagen weg. Abgeschleppt, da ist sich die 35-Jährige sicher: "Weil ich da natürlich nie hätte parken dürfen“, sagt sie dem "Flensburger Tageblatt".

Die Polizei weiß von nichts. Im Laufe des Tages fragt die junge Frau mehrmals nach, doch die Polizei bleibt dabei: Sie hätten den Audi A3 (Baujahr 2001) nicht abgeschleppt. Die Beamten raten ihr jedoch dazu, Strafanzeige zu erstellen, da viele ältere gestohlene Autos für Straftaten benutzt würden.

Barbara B. meldet den Diebstahl ihrer Versicherung. Die wartet zunächst bis Ende Oktober, ob der Wagen nicht doch noch auftaucht. Dann erstattet sie 3050 Euro. Barbara B. kauft sich dafür einen Opel Corsa.

Ende Februar 2015 flattert der Kielerin plötzlich eine Rechnung ins Haus. 116 Euro für den Abtransport ihres Audis! Der Stadt war ein halbes Jahr später eingefallen, dass der Wagen abgeschleppt doch abgeschleppt worden war. Als Erklärung für die Verspätung heißt es im Leistungsbescheid: Leider haben Personalengpässe und langwierige Software-Probleme die Bearbeitungsdauer in die Länge gezogen.

Zu allem Ärger will die Versicherung jetzt ihr Geld zurück. Schließlich wurde das Auto ja nicht gestohlen: "Wir können natürlich keinen Schaden regulieren, der keiner ist", heißt es. Für Barbara B. ein Dilemma: "Ich bin ziemlich ratlos", gesteht die junge Frau. Kiels Stadtsprecher Arne Ivers verspricht Hilfe: "Das Bürger- und Ordnungsamt ist bereit und bemüht, den Sachverhalt gemeinsam mit Frau B. aufzuklären."

Der Audi wurde im Übrigen nur ein paar Straßen weiter abgestellt. Und steht dort immer noch.

jek
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(