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Nepal: Schwangere Oma siegt bei Everest-Marathon

Die 44-Jährige hat bereits drei Kinder und ist auch schon Großmutter. Trotz Schwangerschaft im dritten Monat holte sie den Sieg über die 42 Kilometer lange Strecke in etwas über sechs Stunden.

Eine schwangere Großmutter aus Nepal ist eine Siegerin des Tenzing-Hillary-Everest-Marathons am höchsten Berg der Welt. Die nepalesische Zeitung "Republica" berichtete am Donnerstag, dass die 44 Jahre alte Ang Dami Sherpa die gut 42 Kilometer lange Strecke am Vortag in sechs Stunden, zwei Minuten und zehn Sekunden bewältigt habe. Die 44-Jährige sei Mutter von drei und Großmutter eines Kindes - sowie im dritten Monat schwanger.

Sherpa, die sich in der Kategorie der Frauen gegen ihre Konkurrenz durchgesetzt hat, sagte nach Angaben des Blattes: "Ich bin froh, den Titel in diesem Alter gewonnen zu haben". Sie fügte hinzu: "Mein Ehemann und mein Sohn baten mich, nicht zu rennen." Ihr Arzt habe ihr davon aber nicht abgeraten.

Die Marathonstrecke führt vom Basislager am Mount Everest in 5364 Metern Höhe hinab zu dem Ort Namche Bazaar, der 3446 Meter hoch liegt. Die Siegerin kündigte an, auch künftig bei dem Marathon anzutreten. Außerdem sagte Sherpa, sie träume davon, den 8848 Meter hohen Mount Everest zu bezwingen.

amt/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?