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Prozess: Verteidigung sieht keine "besondere Schwere der Schuld"

Im Prozess um die Entführung und den Tod des elfjährigen Bankierssohnes Jakob von Metzler hat die Verteidigung eine lebenslange Haftstrafe für den mutmaßlichen Mörder Magnus Gäfgen gefordert.

Nach der Anklage hat auch die Verteidigung lebenslange Haft für den Entführer des Bankierssohns Jakob von Metzler gefordert. Im Gegensatz zu Staatsanwaltschaft und Nebenklage sah der Verteidiger Hans Ulrich Endres bei dem angeklagten Magnus Gäfgen jedoch keine besonders schwere Schuld. Im Falle einer besonders schweren Schuld könnte Gäfgen nach 15 Jahren nicht auf Bewährung entlassen werden.

Der angeklagte Magnus Gäfgen habe den Elfjährigen heimtückisch ermordet, erklärten seine beiden Anwälte am Donnerstag vor dem Frankfurter Landgericht. Verteidiger Hans Ulrich Endres verwies in seinem Plädoyer auf das Geständnis Gäfgens und warf den Anklägern vor, seinen Mandanten im Prozess als «Monster» dargestellt zu haben.

Tod von Anfang an eingeplant

Der mit Jakob bekannte Angeklagte hatte von Jakobs Eltern eine Million Euro erpresst. Gäfgen hatte im Prozess gestanden, den Jungen nach der Entführung im September vergangenen Jahres getötet zu haben. Im Verlauf der Verhandlung räumte er auch ein, dessen Tod von Anfang an in Kauf genommen zu haben.

Die Verteidigung sah es als erwiesen an, dass Gäfgen in seiner Wohnung den wehrlosen Jakob gefesselt, mit Klebestreifen Mund und Nase des Jungen verklebt und ihn anschließend erstickt habe. Da er vor der Tat jedoch nur einen «bedingten Tötungsvorsatz» gehabt habe, habe er nicht mit der Ermordung des Jungen die Entführung verdecken wollen, wie die Anklage vergangene Woche in ihrem Plädoyer feststellte.

Verteidiger Endres beschrieb den 28-Jährigen als fleißigen, sparsamen und freundlichen jungen Mann, der seinem engen Elternhaus entfliehen und in eine «andere Welt» habe aufsteigen wollen. Er habe dabei zunehmend den «Realitätssinn» verloren. «Magnus Gäfgen definiert sich nicht aus sich selbst, sondern aus dem Schein des Reichstums und der Schönheit.»

Verteidigung: "Kein Berufskrimineller"

Nach der monatelang angedachten Entführung des kleinen Jakob habe sich nach dann nach der Tat der Plan verselbstständigt. Gäfgens Schilderung, er habe die Umstände des Todes des Jungen nicht geplant, sei glaubwürdig. Zur Frage der besonders schweren Schuld betonte Endres, dass Gäfgen kein «Berufskrimineller» sei und das Geständnis für ihn spreche. «Sie konnten ihre Plädoyers nur halten, weil der Angeklagte gestanden hat», sagte Endres an die Adresse von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Diese hatten Gäfgen vorgehalten, er habe sich nur aus taktischen Gesichtspunkten zur Tat bekannt.

Endres forderte das Schwurgericht auf, auch die Folterandrohung gegen Gäfgen wegen seiner polizeilichen Vernehmungen zu Gunsten des Angeklagten zu werten. Die Kammer müsse in dem «hoch politischen» Verfahren «ein Zeichen setzen». Das Verhalten des Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner, der Gäfgen Schmerzen androhte, dürfe nicht hingenommen werden.

Nebenklage fordert "besonders schwere Schuld"

Vor der Verteidigung hatte die Nebenklage ebenfalls eine lebenslange Haft und die Feststellung der besonders schweren Schuld für Gäfgen gefordert. Der 28-Jährige habe die Ermordung des elfjährigen Jungen aus Habgier und kaltblütig geplant, um die Entführung zu verdecken, sagte Rechtsanwalt Eberhard Kempf vor dem Frankfurter Landgericht. «Weil Jakob ihn kannte, musste Jakob sterben», sagte Kempf, der die Eltern des Opfers vertritt.

Gäfgens Geständnis, das dieser zum Prozessauftakt als «größtmögliche Entschuldigung» gegenüber den Eltern bezeichnet hatte, könne nicht entlastend gewertet werden. «Er gab das zu, was nicht mehr zu leugnen war», hielt der dem Juristen vor. Kempf sagte, dass die Familie von Metzler ein gerechtes Urteil wolle, um das tiefe Unrecht zu sühnen.

Vor dem Urteil am 28. Juli hat der Angeklagte am 18. Juli nochmals die Möglichkeit des letzten Wortes.

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