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stern-Umfrage: Jeder Vierte träumt von Veränderung im Leben

Ein neuer Job oder ein Umzug in eine ganz andere Stadt: Die Wünsche nach Veränderung sind vielfältig, zeigt eine stern-Umfrage. Vor allem Menschen bis Mitte 40 möchten ihr Leben umkrempeln.

Fast jeder vierte Deutsche (23 Prozent) träumt manchmal davon, sein Leben grundlegend zu ändern. Das ergab eine Umfrage für den stern. Am größten ist der Wunsch nach einem Neustart in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen: Hier möchte jeder Dritte (33 Prozent) sein Leben ändern. Bei den 45- bis 59-Jährigen sind es 26 Prozent, bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren 24 Prozent. Am wenigsten wollen mit 12 Prozent die Älteren ab 60 Jahren ihr Leben ändern.

Zweifel an der eigenen Courage

Ganz oben steht der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang oder einer Auszeit im Job. 57 Prozent derjenigen, die gern etwas ändern würden, gaben dies an, Männer (65 Prozent) deutlich mehr als Frauen (50 Prozent). An zweiter Stelle steht mit 42 Prozent Nennungen ein Wechsel des Wohnortes. Von einer Änderung im privaten oder familiären Bereich träumen 38 Prozent.

Dass sie ihre Träume tatsächlich in die Tat umsetzen, glaubt allerdings nur rund jeder Zweite (51 Prozent) dieser Gruppe: 16 Prozent schätzen dies als "sehr wahrscheinlich" ein, 35 Prozent als "eher wahrscheinlich". 34 Prozent halten dies für "eher unwahrscheinlich", 12 Prozent für "sehr unwahrscheinlich".

Im aktuellen stern berichten fünf Menschen, wie sie in ihrem Leben den Neustart wagten und wie sie ihn auch gegen Widerstände durchsetzten.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 8. März 2013 für den stern 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

mw/anb
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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