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Feierlichkeiten zum Jahrestag der Islamischen Revolutin

Videos in Onlinediensten zeigen Anti-Chamenei-Sprechchöre in Teheran

Am Vorabend des Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran von 1979 sind in der Hauptstadt Teheran Sprechchöre gegen das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei zu hören gewesen. Menschen skandierten am Dienstagabend "Tod Chamenei", "Tod dem Diktator" und "Tod der Islamischen Republik" von ihren Balkonen, wie Aufnahmen in Onlinediensten zeigten. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Videos nicht umgehend verifizieren.
Demonstranten im Iran

Weitere Tote bei Protesten im Iran - Chamenei warnt "Aufrührer"

Im Iran dauern die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage weiter an. Menschenrechtsgruppen und iranische Medien berichteten am Sonntag von Demonstrationen vor allem in Teheran und im Westen des Landes, die zum Teil in Ausschreitungen mündeten und zu Todesopfern führten. Seit Beginn der Proteste am vergangenen Sonntag wurden den Angaben zufolge mindestens zwölf Menschen getötet. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, zeigte Verständnis für die wirtschaftlichen Forderungen der Demonstranten, richtete zugleich jedoch eine Warnung an "Aufrührer".
Demonstration in Teheran gegen Israel und die USA

Tausende Menschen demonstrieren im Iran und in der Region gegen Israel

Im Iran und in anderen Ländern der Region sind am Freitag tausende Menschen gegen Israel und für die iranische Führung auf die Straße gegangen. "Das ist der Freitag der Solidarität und des Widerstands der iranischen Nation überall im Land", sagte ein Moderator des iranischen Staatsfernsehens während der Übertragung zum Freitagsgebet. Demonstranten in Teheran hielten Bilder getöteter iranischer Militärchefs hoch und schwenkten Fahnen des Iran und der pro-iranischen, libanesischen Hisbollah-Miliz.
Eine Demonstration zur Freilassung im Iran inhaftierter französischer Staatsbürger im Januar 2023 in Paris

Geiseldiplomatie Die Gefangenen der Mullahs – wie das iranische Regime mit inhaftierten westlichen Bürgern grausame Politik macht

Ein Jahr nach Beginn der Protestwelle im Iran wähnt das islamische Regime in Teheran sich weiter bedroht und versucht, sich abzusichern – auch gegen Druck aus dem Ausland. Darum hat es Dutzende westliche Bürger verhaftet, darunter viele Europäer. Viele wurden zu langen Haftstrafen verurteilt, einige zum Tod. Die Gefangenen nutzt die Islamische Republik als Faustpfand. Ein grausames Erfolgsmodell.