Wasserfontäne

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Abkühlung

Abkühlung

Ein heißer Tag in der Vorstadt von Paris: Im französischen Bobigny kühlen sich die Bewohner an einem Platz mit Wasserfontänen ab.
In China wird die Eisoberfläche eines Flusses gesprengt

Zugefrorene Flüsse Explosionsfontänen: Darum werden in China ganze Eisoberflächen in die Luft gesprengt

Was nach einer normalen Wasserfontäne aussieht, ist in Wahrheit eine Explosion.


Die Flüsse im Nordosten Chinas sind zur Zeit komplett zugefroren – doch das kann sich schnell ändern.


Sobald die Temperaturen ansteigen und die gefrorene Oberfläche der Flüsse schmilzt, drohen der Provinz Heilongjiang starke Überflutungen.


Die Lösung: Gezielte Explosionen im Eis.


Über eine Strecke von 2,7 Kilometer werden die Sprengungen vorgenommen.


Der Sprengstoff wird direkt unter der Eisdecke deponiert und so die gefrorene Flussoberfläche gesprengt.


Durch die Explosion des Eises kann ein Teil des gestauten Wassers sofort ablaufen.
  
Und einen netten Nebeneffekt haben die gezieltem Sprengungen auch: Die Wasserfontänen sind wirklich schön anzusehen.
1,7 Millionen Liter Wasser innerhalb von Sekunden: Das Kennedy Space Center der NASA führt einen sogenannten "wet flow test" durch.

Weltraumforschung Nasa testet Wasserfontäne, um Rakete beim Start zu schützen – allerdings nicht vor Feuer

Das Kennedy Space Center der NASA in Florida.
Die US-Raumfahrtbehörde führt hier einen sogenannten "wet flow test" durch.
Dabei werden innerhalb von Sekunden rund 1,7 Millionen Liter Wasser durch Rohre und Düsen gepumpt.
Die Wasserfontäne erreicht eine Höhe von ca. 30 Metern.
Das Wasser soll die schwere Trägerrakete SLS beim Start schützen.
Allerdings nicht vor Feuer, sondern vor dem immens hohen Schallpegel – und den Vibrationen, die dabei entstehen.
Die sind nämlich noch gefährlicher für die Rakete als die Flammen.
Das Wasser dient zur Schalldämpfung und sorgt dafür, dass die Rakete sicher abheben kann.