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Japan ächzt unter zunehmenden Hitzetagen

"Unerträglich heiß": Japans Wetteramt schafft neue Kategorie für Hitzetage

"Unerträglich heiß": Angesichts immer neuer Rekordtemperaturen hat Japans Wetteramt eine neue Kategorie eingeführt. Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr würden künftig als "kokusho-bi" (unerträglich heiß) angekündigt, teilte die nationale Wetterbehörde am Freitag mit. Damit solle "deutlicher und effektiver zur Wachsamkeit bei extrem hohen Temperaturen aufgerufen" werden.
Video: Nach Vulkanausbruch auf Island: Einwohner von Grindavík dürfen tagsüber in ihre Häuser

Video Nach Vulkanausbruch auf Island: Einwohner von Grindavík dürfen tagsüber in ihre Häuser

STORY: Wenige Tage nach dem Vulkanausbruch auf der isländischen Halbinsel Reykjanes durften die Einwohner des Fischerdorfes Grindavik am Donnerstag zurück in ihre Häuser. Das Wetteramt hatte am Mittwochabend erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit einer neuen Eruption ohne Vorwarnung gesunken sei. Nach wie vor ist es aber verboten, über Nacht in Grindavik zu bleiben. "Das Haus ist in Ordnung. Aber draußen ist es nicht gut. Hier drinnen ist alles in Ordnung. Aber das nächste Haus sieht nicht gut aus, es ist zerstört." Die 4.000 Einwohner von Grindavik waren Anfang November wegen starker seismischer Aktivitäten evakuiert worden. Seitdem durften sie zwar gelegentlich für kurze Zeit zurückkehren. Seit dem großen Ausbruch am Montag aber nicht mehr. "Dies wird ein anderes Weihnachten sein. Ich denke, die Menschen sollten Weihnachten dort feiern, wo sie sind. Sie können Grindavik für dieses Jahr verlassen und vielleicht darüber nachdenken, nächstes Jahr, im Januar, nach Hause zu kommen. Sie sollten Weihnachten einfach dort feiern, wo Sie sind." Die Behörden teilten mit, dass es noch zu früh sei, um den Ausbruch für beendet zu erklären. Es sei zwar keine vulkanische Aktivität mehr zu sehen, das Lavafeld glühe aber noch, hieß es.
Video: China: Schwere Schäden durch Tropensturm "Doksuri"

Video China: Schwere Schäden durch Tropensturm "Doksuri"

STORY: Die verheerenden Folgen des Taifuns "Doksuri", der im Südosten Chinas auf Land getroffen ist, werden immer deutlicher sichtbar. Extreme Regenfälle haben in der Provinz Fujian zu Erdrutschen und schweren Überschwemmungen geführt. "Doksuri" gilt als der heftigste Taifun, der China in diesem Jahr bisher heimsucht hat. Zwar hat sich die Intensität des Tropensturms abgeschwächt, nachdem er am Freitag auf Land getroffen ist. Aber trotzdem wurde in der chinesischen Hauptstadt Peking und andere Teile Nordchinas vor heftigen Regenfällen gewarnt. Das Wetteramt der chinesischen Hauptstadt rief am Samstag die höchste Regen-Warnstufe aus und riet der Bevölkerung, nicht vor die Tür zu gehen. Bis zu 130 Millionen Menschen könnten von den Folgen des Tropensturms betroffen sein. Nach Angaben von Staatsmedien mussten bisher bereits mehr als 100.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Sturm war zuvor über die Philippinen und Taiwan hinweggezogen.
Video: Supertaifun "Nanmadol" zieht auf Japan zu

Video Supertaifun "Nanmadol" zieht auf Japan zu

STORY: Taifun Nanmadol hat sich am Sonntag weiter auf die japanische Insel Kyushu zubewegt. Die japanische Wetterbehörde warnte vor Stürmen und hohen Wellen, die es "noch nie zuvor gegeben hat". Aufnahmen des Fernsehsenders TV Tokyo vom Samstag (17. September) zeigten starke Regenfälle und heftige Winde an der Küste der vorgelagerten Insel Amami Oshima. Das Taifun-Warnzentrum der US-Marine hat Nanmadol als „Supertaifun“ eingestuft. Die Behörde warnte vor Rekordregenmengen, Überflutungen und Erdrutschen. Laut Vorhersagen wird der Sturm Anfang der Woche in östlicher Richtung über die japanische Hauptinsel Honshu ziehen, bevor er sich bis Mittwoch wieder auf das Meer hinaus bewegt.