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Video Orkantief "Zeynep" stellt neue Rekorde auf

Rund um die Nordsee mussten am Freitag Menschen vor Sturmtief "Zeynep" in Deckung gehen. Auch Irland und Großbritannien wurden vom bereits zweiten Orkan binnen weniger Tage schwer getroffen - hier hieß das Tief "Eunice". Laut britischem Wetteramt stellte der Atlantiksturm neue Rekordwindstärken auf. Eine auf der Isle of Wight gemessene Böe sei mit 196 Stundenkilometern die vorläufig stärkste, die jemals in England gemessen wurde. Der Sturm legte die Stromversorgung von mehr als 100.000 Menschen lahm und zerstörte das Dach der Londoner O2-Arena. Auf einigen Flughäfen waren die Orkanböen so stark, dass Flugzeuge auf andere Flughäfen umgeleitet werden mussten, etwa von London nach Paris. Eine Live-Übertragung vom Flughafen Heathrow wurde von mehr als 200.000 Menschen online verfolgt. In Irland kam ein Mann ums Leben, nachdem er beim Aufräumen von Sturmtrümmern von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Auch in den Niederlanden waren mehrere Opfer zu beklagen. Umstürzende Bäume töteten mindesten drei Menschen. Die Feuerwehr war wie überall im Dauereinsatz. Die Regierung verschickte SMS-Warnungen, in denen die Menschen aufgefordert wurden, in ihren Häusern zu bleiben. Vom Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden 390 Flüge umgeleitet. An den Strand, wie hier in Belgien, zog es unter diesen Bedingungen nur die wenigsten. Wohl dem, der sich bei dieser Brise auf den Beinen halten konnte.
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Eine auf der Isle of Wight gemessene Böe sei mit 196 Stundenkilometern laut britischem Wetteramt die vorläufig stärkste, die jemals in England gemessen wurde.

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