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Tiefflug auf Helgoland: Flugzeug verfehlt Strandurlauber nur knapp

Ein Privatflugzeug setzt auf Helgoland zur Landung an - zu früh. Ein Badegast kann sich nur durch einen beherzten Sprung in den Sand retten.

Das hätte auch schief gehen können: Ein einmotoriges Flugzeug hat kurz vor der Landung auf der Nordseeinsel Helgoland beinahe einen Badegast erwischt. Der Mann konnte sich in letzter Sekunde retten, indem er sofort reagierte und sich auf den Sand warf. Der Mann hatte sich in einem abgezäunten Bereich, der unmittelbar an die Landebahn des kleinen Insel-Flughafens grenzt, aufgehalten.

Doch statt des Badegastes riss das Privatflugzeug glücklicherweise nur einen Teil des Zaunes mit und konnte danach trotzdem unversehrt landen. Der Pilot der Piper äußerte sich gegenüber der Bild-Zeitung zu dem Tiefflug: "Es tut mir sehr leid, das war keine fliegerische Glanzleistung. Den Mann am Strand konnte ich beim Landen nicht sehen. Ich bin aber heilfroh, dass ihm nichts passiert ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen." Ihm droht vermutlich ein Verfahren des Luftfahrtbundesamtes.

Stephanie Beisch
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