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Tipps für Lottospieler: Vorsicht vor der 19

Es geht um 28 Millionen Euro: Bei der Ziehung am Mittwoch wartet der drittgrößte Jackpot der Lottogeschichte auf einen Gewinner. Ob Sie das Geld einheimsen, ist reines Glück. Ob Sie ihren Gewinn im Fall der Fälle mit Dutzenden anderer Spieler teilen müssen, hingegen nicht. Tipps für Egoisten.

Der drittgrößte Jackpot der Lottogeschichte ruft, und die Deutschen lassen sich locken. In der Hoffnung auf das große Glück füllen wieder zahlreiche Lottospieler die Tippscheine aus, denn bei der Ziehung am Mittwoch sind rund 28 Millionen Euro im Gewinntopf.

Ob alte Lotto-Hasen oder unerfahrene Tipper - viele setzen beim Kreuzchenmachen auf ihr eigenes System. Nicht selten müssen dabei der Geburtstag der Oma oder der Hochzeitstag als Glücksbringer herhalten. Allerdings sollten Spieler die Zahl "19" unbedingt vermeiden. Die Zahl treibt die Gewinnquote in den Keller, weil sie bei fast jedem Geburtstag Teil der Jahreszahl ist.

Als echte Quotenkiller erweisen sich auch "Strickmuster". Ein aus Zahlenreihen gebildetes "U" oder "X" sowie Drillingspaare geben zwar ein schönes Bild auf dem Lottoschein ab, werden aber von sehr vielen Spielern bevorzugt. Den "doppelten Drilling" 24/25/26 und 30/31/32 beispielsweise kreuzten am 23. Januar 1988 insgesamt 222 Tipper an. Sie mussten sich folglich den Gewinn teilen und kassierten trotz eines Sechsers jeweils nur 43.000 Euro. Ähnliches passierte im Oktober 1997, damals hatten 124 Spieler mit ihren zum "U" geformten Zahlen sechs Richtige.

Chance auf den Jackpot: 1 zu 140 Millionen

Mit 21 Treffern war die Zahl 4 im vergangenen Jahr nach Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks die erfolgreichste Lottozahl. Nach der 4 wurden die Zahlen 22 (20 mal) sowie die 9, 10 und 43 (je 17 mal) bei den insgesamt 105 Samstags- und Mittwochsziehungen am häufigsten gezogen. Am Ende der Jahres-Trefferbilanz stehen die Zahlen 19 und 46, die lediglich sieben Mal zu den sechs Richtigen zählten. Erfolgreichste Superzahl des Jahres 2008 wurde mit 19 Treffern die 2.

Die Wahrscheinlichkeit, mit den sechs Kreuzen und der Superzahl den Jackpot zu knacken, ist jedoch bei allen Zahlenkombinationen gleich niedrig. Sie beträgt etwa eins zu 140 Millionen. Übrigens - Wirtschaftskrise hin oder her - ist es laut Auskunft des Deutschen Lottoblocks "ein Irrglaube, dass sich die Menschen in schlechteren Zeiten verstärkt dem Glücksspiel zuwenden".

Sollte der Jackpot auch in dieser Woche nicht geknackt werden, bleiben noch maximal drei Chancen. "Der jetzige Jackpot ist in seiner Laufzeit bis zur Mittwochsziehung am 4. Februar begrenzt", erklärt Lottosprecher Klaus Sattler. Denn wenn in einer Gewinnklasse in zwölf Ziehungen hintereinander kein Gewinner ermittelt wird, wird der Jackpot in der nächsten Ziehung unter allen Gewinnern der nächst niedrigeren Gewinnklasse aufgeteilt. Dann reichen auch schon sechs Richtige ohne Superzahl, um einen Teil des Kuchens abzukriegen.

Ob es soweit kommt, weiß noch niemand. Sicher ist nur, dass es den letzten Volltreffer im Lotto 6 aus 49 am 20. Dezember 2008 gab: Ein Stuttgarter gewann damals mehr als vier Millionen Euro.

AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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