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Transporter vertauscht: Vermisstes Zyankali-Fass ist wieder aufgetaucht

Ein vermeintlich gestohlenes Fass mit 70 Kilogramm hochgiftigem Kaliumzyanid-Granulat ist nach Angaben der Kölner Polizei vom Montag wieder aufgetaucht. Das verplombte Fass war auf einem Kölner Speditionsgelände irrtümlich auf den falschen Gefahrguttransporter geladen worden.

Ein in Köln verschwundenes Fass mit hochgiftigem Zyankali ist wieder aufgetaucht. Entgegen vorheriger Annahmen sei der 70-Kilo-Behälter nicht gestohlen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Stattdessen sei das Fass auf einem Kölner Speditionsgelände versehentlich auf den falschen Gefahrguttransporter umgeladen worden. Dieser brachte das Zyankali nicht wie vorgesehen nach Ditzingen bei Stuttgart, sondern zu einem Unternehmen nach Duisburg.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten Unbefugte zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Chemikalie. Die Empfänger in Ditzingen hatten wegen des fehlenden Fasses Anzeige erstattet - die Polizei war daraufhin am Wochenende von einer Diebstahl ausgegangen und hatte gewarnt, für Menschen sei jeglicher Kontakt mit der Substanz extrem gefährlich.

AFP/DPA / DPA
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