Gefängnisaufstand

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Sicherheitskräfte vor dem Gefängnis in Barinas

Nach Foltervorwürfen: Gefängnisdirektor in Venezuela entlassen

Inmitten eines Gefängnisaufstands in Venezuela wegen Foltervorwürfen ist der Leiter der Justizvollzugsanstalt in Barinas gefeuert worden. Gefängnisdirektor Elvis Macuare Guerrero wurde nach einer Woche im Amt entlassen, wie ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Montag mitteilte. 
Video: "Antwort auf Ausnahmezustand in Gefängnissen"

Video "Antwort auf Ausnahmezustand in Gefängnissen"

Es sollte ein Zeichen der Stärke sein und demonstrieren, dass der ecuadorianische Staat die Situation in seinen Haftanstalten in den Griff bekommt bzw. im Griff hat. Die offiziellen Aufnahmen zeigen, wie Polizisten und Soldaten am Samstag in einer groß angelegten Aktion ein Hochsicherheitsgefängnis in Guayaquil stürmen. Rund 1.000 Einsatzkräfte waren an den Durchsuchungen beteiligt. In einigen Fällen wurden sie von den Inhaftierten mit Schüssen empfangen, was aber unmittelbar unterbunden worden sei. Nach Behördenangaben wurden mindestens vier Häftlinge verletzt. Waffen und Munition wurden beschlagnahmt, wozu sich eine Befehlshaberin äußerte. "Das ist die Antwort auf den Ausnahmezustand, um wieder die Kontrolle in diesen Haftanstalten zu übernehmen, Durchsuchungen durchzuführen und die Waffen in den Zellen zu finden, nachdem wir gestern Hinweise erhielten." Und wieder harrten Dutzende verzweifelte Angehörige vor dem Gefängnis aus, um Informationen über Insassen zu bekommen. Manche weinten oder beteten. Der Einsatz folgte auf den wohl bisher blutigsten Gefängnisaufstand in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Bei dem Aufruhr in der vergangenen Woche starben in einer der größten Anstalten mehr als 100 Menschen, mindestens 80 erlitten Verletzungen. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu gewalttätigen Machtkämpfen zwischen verfeindeten Gangs um die Kontrolle in den völlig überfüllten Gefängnissen. Als Reaktion hat die Regierung zuletzt angekündigt, bis zu 2.000 Menschen vorzeitig aus der Haft entlassen zu wollen.
Video: Mindestens 30 Tote bei Gefängnisaufstand

Video Mindestens 30 Tote bei Gefängnisaufstand

Bei einem Gefängnisaufstand in der ecuadorianischen Provinz Guayas sind offiziellen Angaben zufolge mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 48 Personen seien bei den Unruhen verletzt worden, teilte die Gefängnisbehörde am Dienstag mit. Man habe den Alarm ausgelöst, weil Schüsse und Explosionen im N1-Block zu hören gewesen seien. Auslöser für die Unruhen sei ein Streit zweier verfeindeter Banden gewesen. Wie die Polizei berichtete, waren die Häftlinge mit Schusswaffen und Granaten bewaffnet. Der Gouverneur von Guayas erklärte später, dass die Einsatzkräfte gegen Nachmittag die Kontrolle über die Einrichtung zurückgewinnen konnten. Außerhalb des Gefängnisses lieferten sich zudem Angehörige von Gefangenen Kämpfe mit der Polizei, versperrten die Zufahrtswege, um ihre Angehörigen zu schützen. Es ist bereits der dritte Gefängnisaufstand in Ecuador in diesem Jahr. Im Februar und im Juli kam es zu heftigen Unruhen in den Gefängnissen des Landes, bei denen rund 79 Menschen ums Leben kamen. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat die Gewalt bereits verurteilt und forderte die Regierung auf, die Zustände in den Einrichtungen zu untersuchen und zu verbessern. Präsident Guillermo Lasso hatte im August erklärt, die Sicherheit in den Gefängnissen seines Landes zu verbessern.