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Brennendes Feld im Bundesstaat Para

Abholzung in Brasiliens Amazonasgebiet auf niedrigstem Stand seit 2019

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 2019 zurückgegangen. Die heimische Vegetation ging um 985.000 Hektar zurück, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Überwachungsnetzwerks MapBiomas hervorging. Dies seien 20,6 Prozent weniger als 2024. Es handelt sich um die niedrigste Abholzungsfläche seit dem Beginn der Datenerfassung durch das Netzwerk im Jahr 2019. Zudem liegt sie erstmals unter einer Million Hektar. 
Amazon-Regenwald auf der Insel Cotijuba bei Belém

Studie: Abholzung macht Amazonas deutlich anfälliger für Klimaschäden als gedacht

Der Amazonas-Regenwald, die grüne Lunge der Erde, könnte sich einer Studie zufolge bei weiterer Abholzung bereits bei einer Erderwärmung von unter zwei Grad destabilisieren. Wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets zunehme, könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9 Grad etwa zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Regionen verwandeln, ergab eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die am Mittwoch im Fachblat "Nature veröffentlicht wurde. 
Artenschutz

Artenschutz

Im Jau-Nationalpark im brasilianischen Bundesstaat Amazonas hält jemand eine junge Amazonas-Schildkröte (Podocnemis expansa) in der Hand, die mit rund 1.500 Artgenossen im Rahmen eines Artenschutzprogramms in die freie Wildbahn entlassen wurde.
Naturfaser

Naturfaser

In Manacapuru im brasilianischen Bundesstaat Amazonas schneidet ein Mann Malvenpflanzen (Urena lobata), aus denen sich eine leichte und widerstandsfähige Faser gewinnen lässt, die unter anderem zur Herstellung von Kaffeesäcken und Seilen verwendet wird.