VG-Wort Pixel

Video Einer der letzten Töpfer

Jamal al-Fakhoury ist Töpfer. In seiner Werkstatt in Dschenin im Westjordanland fertigt er Krüge, Vasen und andere Behälter, genau wie es Generationen seiner Vorfahren getan haben. Seit dem Aufkommen von Plastik haben viele ihren Beruf an den Nagel gehängt, doch inzwischen laufe das Geschäft wieder besser, sagte der 55-Jährige kürzlich. "Die Menschen hatten aufgehört, Töpferwaren zu benutzen, seit es Plastik gibt. Das hat uns eine Zeit lang beeinträchtigt. Aber Plastik hat sich als ungesund erwiesen, deshalb haben die Menschen angefangen, es zu meiden, und sind zur Verwendung von Töpferwaren zurückgekehrt. Töpferwaren können zur Dekoration oder für den täglichen Gebrauch verwendet werden, weil sie gesund sind." Auch einer der Kunden bestätigt diese Beobachtung: "Ich bin hierher in die Töpferei gekommen, weil es ein historischer und bekannter Ort ist. Die Leute haben angefangen, sich wieder auf Traditionen zu besinnen, wie die Töpferwaren. Manche benutzen sie als Wasserbehälter, andere Personen als Dekoration. Oder sie werden für den täglichen Gebrauch gekauft." Was leicht aussieht, ist tatsächlich ein schwieriges Handwerk: Für viele Gegenstände werden mehrere Stunden benötigt. Jamal al-Fakhoury betont jedoch, dass ihm die Arbeit Spaß mache. Und das Wichtigste sei für ihn dann auch, dass die Tradition nicht verloren gehe und somit das Erbe durch die jüngeren Generationen weitergeführt würde.
Mehr
Der Palästinenser Jamal al-Fakhoury fertigt Keramikwaren, genau wie Generationen seiner Vorfahren.

Wissenscommunity


Newsticker