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Video G7-Länder wollen eine Milliarde Corona-Impfdosen spenden

Die G7-Staaten wollen nach den Worten des britischen Premierministers Boris Johnson eine Milliarde Corona-Impfdosen an ärmere Länder spenden. Allein Großbritannien werde 100 Millionen Dosen abgeben, kündigte er an. Wegen des Erfolgs der britischen Impfstoffkampagne sei man nun in der Lage, einige überschüssige Dosen mit denen zu teilen, die sie bräuchten, erklärte Johnson in vorab veröffentlichten Auszügen aus seiner Ankündigung. Von den 100 Millionen Dosen sollen 80 Millionen an die Impfallianz Covax der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen, der Rest werde bilateral verteilt. Zuvor hatte bereits US-Präsident Joe Biden bekannt gegeben, dass die USA 500 Millionen Dosen zur Verfügung stellen würden. "Von Beginn meiner Präsidentschaft an war uns klar, dass wir dieses Virus auch global bekämpfen müssen. Es geht um unsere Verantwortung, um unsere humanitäre Verpflichtung, so viele Leben wie möglich zu retten, und um unsere Verantwortung gegenüber unseren Werten. Wir schätzen die Würde aller Menschen. In Zeiten der Not strecken die Amerikaner die Hand aus, um zu helfen." Die EU will nach Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mindestens 100 Millionen Impfdosen bis Ende 2021 abgeben. Am Freitag beginnt im britischen Cornwall der dreitägige Gipfel der sieben wichtigsten westlichen Industrieländer, zu dem der britische G7-Vorsitz als Gastländer auch Indien, Südkorea, Australien und Südafrika eingeladen hat.
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Das kündigte der britische Premierminister Boris Johnson vor Beginn des G7-Treffens im britischen Cornwall an. Biden hatte zuvor 500 Millionen Dosen versprochen.

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