VG-Wort Pixel

Video Merkel - Nato braucht doppelten Ansatz aus Stärke und Dialog mit China

HINWEIS: DIESER BEITRAG WIRD OHNE SPRECHERTEXT GESENDET. O-TÖNE VON: Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin: "Der Nato-Gipfel ist zu Ende. Es war ein wichtiger Gipfel, so denke ich erst einmal, weil wir doch ein neues Kapitel aufschlagen konnten mit dem neu gewählten amerikanischen Präsidenten Joe Biden." "Natürlich kann die Nato als ein wirklich wichtiges und einzigartiges transatlantisches Bündnis nur funktionieren, wenn wir nicht nur uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen, sondern auch natürlich jeder seinen Beitrag leistet. Und das bedeutet für Deutschland, dass wir uns auch zu den Zielen und Vereinbarungen der Nato bekennen. Dazu gehört natürlich auch das Zwei-Prozent-Ziel, das will ich ausdrücklich sagen." "Und diese veränderte Sicherheitslage, die es heute auch immer wieder dargestellt worden, das hat zu tun auf der einen Seite mit der Tatsache, dass Russland die NATO nicht als Partner betrachtet, so jedenfalls die übereinstimmende Meinung derjenigen, die hier heute an dem Gipfel teilgenommen haben, sondern dass Russland die Nato doch leider, muss ich sagen, auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges als Gegner auffasst." "Schaut man sich die Kooperation von Russland und China anschaut, kann man nicht einfach China negieren. Und insofern darf man das aber auch jetzt nicht überbewerten aus meiner Sicht. Wir müssten da die richtige Balance finden. China ist Rivale in vielen Fragen und China ist gleichzeitig auch Partner für viele Fragen. Das haben wir ja gerade gestern bei G7 nochmal deutlich gemacht und ich finde es ganz wichtig, ähnlich wie wir es bei Russland ja auch machen, immer das Angebot zu einem politischen Gespräch, zu einem politischen Diskurs auch zu führen, um zu Lösungen zu kommen."
Mehr
Die Bundeskanzlerin bekannte sich zudem erneut zum Zwei-Prozent-Ziel des Bündnisses für Ausgaben im Verteidigungsbereich.

Wissenscommunity


Newsticker