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Video Neue US-Sanktionen gegen Iran

Im Atomstreit mit dem Iran - hier Archivbilder - verhängt die US-Regierung weitere Sanktionen gegen das Land. Jetzt stehe das iranische Verteidigungsministerium im Fokus, nachdem sich die USA bislang auf die Atombehörde der Islamischen Republik konzentriert hätten, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag in Washington. Auch andere Institutionen und Personen seien betroffen, die mit dem Atom-, dem Waffen- und dem Raketen-Programm des Landes in Verbindung stünden. Darunter seien fünf iranische Wissenschaftler. Die USA hatten 2018 einseitig das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Am Wochenende blieb der Versuch der US-Regierung erfolglos, im UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das Land durchzusetzen. In einem Interview mit "Bild" kritisierte Pompeo die Bundesregierung. "Die deutsche Regierung ist enttäuschend", sagte Pompeo. "Die deutsche Regierung sagt, dass sie mit uns übereinstimmen, dass Iran keine Waffen kaufen und verkaufen soll, aber sie haben uns keinen Plan, keine Alternative vorgeschlagen." Die USA würden alles in ihrer Macht stehende tun, um die UN-Sanktionen umzusetzen, ergänzte Pompeo. Sie würden gleich und fair auf alle Unternehmen weltweit angewendet. Pompeo sagte, man wolle sicherstellen, dass dieses Regime nicht mehr Geld bekomme, dieses Regime, das seit 40 Jahren Terror produziere und Europa gefährde. Die Sanktionen würden auch für die deutsche Wirtschaft gelten. Deutsche Unternehmen verstünden das Risiko und würden die Sicherheitsratsresolutionen befolgen, so Pompeo.
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Jetzt stehe das iranische Verteidigungsministerium im Fokus, nachdem sich die USA bislang auf die Atombehörde der Islamischen Republik konzentriert hätten, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag in Washington.

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