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Video Polarstern-Mission: Verschärfung der Klimaziele war richtig

Ein Jahr lang driftete der deutsche Eisbrecher Polarstern eingefroren im Eis durch das Nordpolarmeer. Während dieser Zeit haben Forscherinnen und Forscher mehr als 100 Klimaparameter vermessen. Diese Daten sollen nun zum Verständnis des Klimawandels beitragen. Ein dreiviertel Jahr nach der Rückkehr der Polarstern haben Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Expeditionsleiter Markus Rex ein erstes Zwischenfazit der MOSAiC-Mission gezogen. "Sie hat daraus, finde ich, eine sehr klare Botschaft formuliert, dass nämlich das Engagement gegen den Klimawandel eine gemeinsame und auch grenzüberschreitende Aufgabe ist." "Die aktuellen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind angemessen und gut. Jetzt kommt es aber darauf an, dass wir die gesellschaftlichen Mehrheiten bekommen für die konkreten Maßnahmen, wie wir diese auch erreichen können. Denn im Moment sind wir noch nicht auf einem Pfad unterwegs, der uns zum Erreichen dieser Klimaschutzziele führt." Zurzeit werden die Daten weltweit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgewertet. Dadurch können Klimamodelle präzisiert und neu bewertet werden. Allein in den kommenden zwei Jahren wird mit einigen hundert Fachveröffentlichungen gerechnet.
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Die ersten am Dienstag vom Alfred-Wegener-Institut präsentierten Erkenntnisse der MOSAiC-Expedition machen deutlich, wie ernst die Lage und wie groß der Handlungsbedarf ist, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

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