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Video Schwere Schäden nach Erdrutsch auf Ischia

STORY: Nach einem schweren Erdrutsch auf der italienischen Insel Ischia am Samstag ist die Lage dort unübersichtlich. Der italienische Infrastrukturminister Matteo Salvini hatte bei einer Veranstaltung von acht Todesopfern gesprochen. Innenminister Matteo Piantedosi sagte später,es gebe keine bestätigten Todesopfer des Unglücks. Sintflutartige Regenfälle waren am frühen Samstagmorgen über dem Hafenstädtchen Casamicciola Terme niedergegangen und führten zu Überschwemmungen und zum Einsturz von Gebäuden. Die Feuerwehr teilte mit, dass nach mehreren vermissten Personen gesucht werde. Die Retter machten keine näheren Angaben zur Zahl der Vermissten und verwiesen auf die Schwierigkeiten, die Insel aufgrund des schlechten Wetters mit Booten und Hubschraubern zu erreichen. Ischia ist eine Vulkaninsel etwa 30 km von Neapel entfernt. Bei Besuchern sind die Thermalbäder und die malerische Küste der Insel sehr beliebt. Dichte Besiedelung und viele illegal errichtete Gebäude stellen bei Erdbeben und anderen Naturereignissen ein großes Problem dar.
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Über die Zahl möglicher Opfer herrschte Unklarheit. Aus italienischen Ministerien gab es zunächst unterschiedliche Angaben.

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