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Fährunglück vor Südkorea: Kapitän der "Sewol" hatte die Brücke verlassen

Fast fast 270 Insassen werden nach der Havarie der südkoreanische Fähre "Sewol" noch vermisst. Es gibt kaum Hoffnung, Überlebende zu finden. Die Ermittler kritiseren den Kapitän.

Die harvierte südkoreanische Fähre "Sewol" ist Ermittlern zufolge zum Unglückszeitpunkt nicht vom Kapitän, sondern vom Dritten Offizier gesteuert worden. Kapitän Lee Jun Seok habe die Schiffsführung an den Offizier mit nur einem Jahr Erfahrung übergeben, bevor das Schiff zu sinken begonnen habe, teilte ein Ermittlerteam aus Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Der 69-jährige Lee habe sich zum Unglückszeitpunkt "hinten" im Schiff befunden, sagte Staatsanwalt Park Jae Eok, ohne weitere Erklärungen zu geben.

Die Fähre war am Mittwochmorgen auf dem Weg vom Festland zur südlichen Ferieninsel Jeju gekentert und gesunken. An Bord waren 475 Passagiere und Besatzungsmitglieder, die meisten der Passagiere waren Schüler auf einer Klassenfahrt. Es werden noch fast 270 Insassen vermisst. Bisher wurden 28 Leichen aus dem Wasser gezogen.

Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Experten vermuten, dass das Schiff auf einen Felsen lief oder eine scharfe Kurve fuhr, wodurch die Ladung - darunter mehr als 150 Autos - verrutschte und das Schiff zum Kentern brachte. Es werde noch untersucht, ob es eine scharfe Kurve oder einen anderen Manövrierfehler gegeben habe, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Taucher pumpen offenbar Luft ins Wrack

Derweil soll es Tauchern erstmals gelungen sein, bis ins Innere des Wracks vorzudringen. Es sei damit begonnen worden, Luft ins Innere der Fähre zu pumpen, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS unter Berufung auf einen Krisenstab der Regierung.

Einige der Passagiere könnten Experten zufolge den Untergang zunächst in einer Luftblase überlebt haben. Allerdings sei es angesichts der niedrigen Wassertemperatur und des schwindenden Sauerstoffs schwierig, darin mehr als zwei Tage zu überleben.

Überlebende sprachen von "großem Knall"

Die Ermittlungszentrale der Küstenwache habe mittlerweile den Kapitän und weitere Besatzungsmitglieder befragt, berichtete KBS. Deren Aussagen ließen vermuten, dass ein ruckartiges Drehen des Schiffes im Zuge einer notwendigen Kursänderung vor der Insel Chindo zu der Katastrophe geführt haben könnte.

Bislang wurde auch nicht ausgeschlossen, dass die über 140 Meter lange Auto- und Personenfähre auf einen Felsen aufgelaufen sein könnte. Überlebende hatten von einem "großen Knall" vor dem Sinken des Schiffes gesprochen.

mad/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?