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Unfall in Maryland: Umherfliegender Sonnenschirm durchbohrt Frau die Brust

In Maryland endete ein Tag am Strand für eine Frau im Krankenhaus. Ein vom Wind erfasster Sonnenschirm durchbohrte sie in der Brust. Erst in der vergangenen Woche gab es einen in New Jersey einen ähnlichen Vorfall.

Maryland: Am Strand von Ocean City ist es zu einem tragischen Unfall gekommen

Maryland: Am Strand von Ocean City ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Eine Frau wurde von einem umherfliegenden Sonnenschirm verletzt. 

Picture Alliance

In Ocean City entspannte eine 46-jährige Frau sich gerade auf einer Liege am Strand, als ein unbeaufsichtigter Sonnenschirm vom Wind erfasst wurde und sie mit der spitzen Holzstange in die Brust traf. Die Wucht war so groß, dass der Sonnenschirm sich in den Körper der Frau bohrte. "Zum Glück ist die Verletzung nicht lebensbedrohlich, aber schlimm genug, dass sich die Rettungskräfte nicht trauten, den Schaft herauszuziehen", sagte eine Sprecherin der Stadt zur Lokalzeitung "Washington Top News". "Also haben sie den oberen Teil des Schirms abgeschnitten, damit die Frau transportiert werden konnte." Ein Hubschrauber brachte die Verletzte schließlich ins Krankenhaus. 

Dort habe man sowas seit mindestens seit zehn Jahren nicht gesehen, berichtet die Direktorin der Notfallmaßnahme der "Salisbury Daily Times". Die Rettungskräfte vor Ort haben ihren Ausführungen zufolge aber alles richtig gemacht: Bei Gegenständen, die sich in den Körper bohren, sei es wichtig, sie an Ort und Stelle zu lassen, bis der Patient im Operationssaal behandelt werden kann. So könnten Blutungen und Infektionen verhindert werden.

Britin in den Sand genagelt 

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich erst in der vergangenen Woche an einem Strand in New Jersey, berichtet BBC. Dort durchbohrte ein Sonnenschirm das Bein einer Britin. Die Metallstange des Schirms sei komplett durch den Knöchel der 67-jährigen Frau hindurch gegangen, sagte die Polizei. Ersthelfer hätten einen Bolzenschneider benutzen müssen, um die Frau zu befreien.

"Es gab einen starken Windstoß und mehrere Sonnenschirme flogen durch die Luft", berichtete ein Augenzeuge. "Die Frau las ein Buch und Sekunden später wurde sie in den Sand genagelt. Das hätte auch mich treffen können", erinnerte er sich mit Schrecken an den Augenblick.

Damit das nicht passiert, empfiehlt die Küstenwache Sonnenschirme tief in den Sand einzugraben, und zwar mindestens 40 bis 60 Zentimeter. Außerdem sollten die Schirme nicht unbeaufsichtigt am Strand zurückgelassen werden. 

ivi
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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