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Schützenfest-Tragödie: Drittes Opfer erliegt seinen Verletzungen

Wie es zu der Tragödie im sauerländischen Menden kommen konnte, ist auch Tage später noch ungeklärt. Der 79 Jahre alte Unfallfahrer, der mit seinem Wagen in einen Schützen-Umzug gerast ist, schweigt weiterhin beharrlich. Nun ist im Krankenhaus ein drittes Opfer seinen Verletzungen erlegen.

Nach dem schweren Unfall bei einem Schützenumzug im sauerländischen Menden ist in der Nacht zum Mittwoch ein drittes Opfer gestorben. Nach Angaben der Polizei erlag der 34 Jahre alte Familienvater in einer Spezialklinik seinen schweren Verletzungen.

Ein 79 Jahre alter Autofahrer war am Sonntag aus weiterhin ungeklärter Ursache mit seinem Wagen ungebremst in einem Schützenumzug gerast. Mehr als 50 Menschen wurden dabei verletzt. Der Unfallfahrer will sich zu den Ereignissen bisher nicht äußern.

Deshalb setzt die Polizei bei der Klärung des Unfalls vor allem auf die Untersuchung des Autos. Außerdem müssen noch Zeugen und Verletzte befragt werden. Vermutet wird, dass der Unfallfahrer möglicherweise einen Schwächeanfall erlitten hat.

DPA / DPA
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