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Spanische Ferieninsel Erdrutsch auf Teneriffa: 174 Menschen von Außenwelt abgeschnitten

Glücklich zurück im Hafen von Garachico: Mit Hubschraubern wurden Ausflügler nach einem Erdrutsch vom Kap Punta de Teno gerettet
Glücklich zurück im Hafen von Garachico: Mit Hubschraubern wurden Ausflügler nach einem Erdrutsch vom Kap Punta de Teno gerettet
© Desiree Martin/AFP
Ein Ausflug zum Kap Punta de Teno gehört zu den eindrucksvollsten Unternehmungen auf Teneriffa. Leider ist die Route häufiger von Erdrutschen betroffen. Das wurde einer Gruppe Ausflügler nun zum Verhängnis.

Der Absturz eines Fahrbahnabschnitts auf einer Bergstraße der spanischen Ferieninsel Teneriffa hat 174 Menschen von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten. Wie die Behörden der Kanaren-Insel am Mittwoch mitteilten, wurden die Ausflügler mit Hubschraubern der Armee und der Polizei wohlbehalten in Sicherheit gebracht. Ihre Autos mussten sie allerdings zurücklassen, da die Bergstraße unpassierbar geworden war.

Die Straße ist die einzige Verbindung, die zum Kap Punta de Teno im äußersten Westen der Insel führt. Auf einem Abschnitt, der einen steilen Berghang entlang verläuft, war am Dienstag aus unbekannter Ursache eine Mauer eingestürzt. Dadurch rutschte ein etwa zehn Meter langes Stück der Fahrbahn in die Tiefe. Menschen wurden nicht verletzt.

Spektakulärste Route auf Teneriffa

Durch den Absturz des Fahrbahnstücks wurde den Ausflüglern der Rückweg versperrt. Die Behörden erwogen zunächst, die Betroffenen mit einem Schiff zurückzuholen. Der Seegang machte dies jedoch unmöglich.

Die betroffene Bergstraße TF-445 gilt als eine besonders spektakuläre Route. Sie war in der Vergangenheit schon häufiger nach Erdrutschen vorübergehend gesperrt worden.

dho DPA

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