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Hirntraining: Anleitung zum luziden Träumen

Die wohl effektivste Art, Klarträumen zu lernen, ist die Reflexionstechnik. Dabei gelten folgende Regeln.

1. Stärken Sie Ihre Traumerinnerung. Experten empfehlen, nach dem Aufwachen mit geschlossenen Augen bewegungslos liegen zu bleiben und einige Minuten lang so viele Bilder, Gefühle und Eindrücke wie möglich zu sammeln. Die notieren Sie dann in einem Traumtagebuch, das idealerweise direkt neben Ihrem Bett liegt.

2. Hinterfragen Sie mehrmals am Tag, ob Sie gerade wach sind oder träumen. Die Anweisung klingt absurd, schließlich zweifelt niemand an seinem Wachzustand. Aber hinter ihr steckt das Ziel, diese Frage so weit zu "automatisieren", dass man sie sich irgendwann auch im Traum stellt. Lautet die Antwort ja, ist der Träumende sich seines Zustands bewusst und damit luzide.

3. Stellen Sie sich die Frage "Wache ich oder träume ich?" vor allem in Situationen, die Ähnlichkeit mit Traumerlebnissen besitzen. Kontrollieren Sie dann, ob die Naturgesetze noch in Kraft sind, etwa indem Sie auf der Stelle hüpfen. In der Traumwelt landet man sanfter als im Wachen oder fliegt sogar davon.

4. Nehmen Sie sich beim Zubettgehen vor zu träumen, und stellen Sie sich im Geiste darauf ein, dass Sie sich dieses Zustands vielleicht heute Nacht bewusst werden. So kurz wie möglich vor dem Einschlafen sollten Sie sich noch einmal fragen: Bin ich wach oder im Traum?

5. Bewahren Sie Geduld und setzen. Sie sich nicht zu sehr unter Druck. Wer ein Musikinstrument lernt, braucht auch eine Weile, bis er das erste Stück beherrscht. Beim Klarträumen ist das ähnlich.

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