HOME

Artenschutz: Der Kampf gegen Biopiraten

Wer die Ressourcen eines Landes nutzt, sollte dafür bezahlen. Nur ein frommer Wunsch oder ein umsetzbarer Gedanke? Biopiraterie ist nicht nur auf der UN-Artenschutzkonfernz ein Thema. Ein Aktionsbündis reichte kürzlich Beschwerde gegen einen deutschen Pharmahersteller ein. Streitpunkt: eines der am häufigsten verkauften verschreibungspflichtigen Medikamente.

Von Susanne Wächter

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Politiker aus nahezu allen Nationen der Welt darüber den Kopf zerbrechen, wie man die Artenvielfalt nutzen und trotzdem nachhaltig schützen kann. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel bewegt. Selbst Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kommt ins Grübeln: "Wir müssen uns fragen, ob wir weiterhin nur Berge von Papier mit wenig Inhalt produzieren wollen."

Trotz zahlreicher Vereinbarungen zwischen Industrieländern und der Dritten und Zweiten Welt sehen die armen Länder nichts von dem Profit, den die Industriestaaten, insbesondere die Pharma- und Kosmetikindustrie, mit ihren Ressourcen machen. "Biopiraterie ist für uns die Aneignung genetischer Ressourcen des Südens durch Konzerne des Nordens, vor allem mittels Patenten und anderer geistiger Eigentumsrechte", sagt Andreas Riekeberg von der Buko-Kampagne, einer unabhängigen Vereinigung.

"Es gibt immer noch keine Regularien, wenn eine Firma eine biologische Ressource eines Landes für sich nutzbar macht", erklärt Christoph Tehn von Greenpeace. Auf der Konferenz soll dies thematisiert werden. Zunächst aber müsse darüber abgestimmt werden, ob sich die Konvention die nächsten zwei Jahre mit diesem Thema intensiv beschäftigten soll, erklärt ein Sprecher des Bundesumweltministeriums. Der Beschluss muss einstimmig gefasst werden, sonst wird er auf keinen Fall umgesetzt.

Wertvolle Heilpflanzen

Es gibt zahlreiche Beispiele von Pflanzen, die dem Menschen als Wirkstofflieferant dienen. Lianen aus dem Amazonasgebiet enthalten Curare, ein Nervengift, das therapeutisch gegen Starrkrampf und zur Muskelentspannung bei Narkosen eingesetzt wird. Eine Substanz aus dem auf den Philippinen beheimateten Brechnussbaum hilft bei Epilepsie. Und die Rinde der Silberweide wurde erstmals um 400 v. Chr. von Hippokrates gegen Gelenkentzündungen eingesetzt. Eine chemische Weiterentwicklung der natürlichen Substanz bildet heute den Basis-Wirkstoff zahlreicher Schmerzmittel: Acetylsalicylsäure. Die Nutzung von Heilpflanzen sei oft hilfreicher als chemische Produkte mit großen Risiken und Nebenwirkungen, sagt auch Andreas Riekeberg. "Die Nutzung einer Pflanze sollte zu einem bestimmten Zweck nur mit vorheriger informierter Zustimmung der lokalen Bevölkerung zu genau dieser Nutzung geschehen", fordern die Aktivisten der Buko-Kampagne.

Die Länder, in denen diese Stoffe vorkommen sehen in der Regel nämlich nichts von den Millionengewinnen, den die Unternehmen mit ihren Ressourcen machen. Dabei sei das Ausmaß und der Schaden nicht exakt zu bemessen, meint Riekeberg. "Es geht vielmehr um die Absteckung von Claims für die Ausnutzung und Ausbeutung dieser Ressourcen in der Zukunft", fügt der Aktivist hinzu.

Prominenter Streitfall

Der wohl prominenteste Fall der letzten Wochen: Ein internationales Aktionsbündnis hat bei der Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes in München Einspruch gegen das Herstellungspatent der Firma Dr. Willmar Schwabe für das Erkältungsmittel Umckaloabo erhoben. Es wird durch das Schwabe Tochterunternehmen Spitzner vertrieben. Das Unternehmen macht einen geschätzten Umsatz von 80 Millionen Euro mit dem Mittel. Damit gehört es zu den erfolgreichsten der nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.

Das Unternehmen selbst dementiert: Die Umckaloabo-Zubereitung befinde sich seit 1935 in Deutschland als Arzneimittel im Verkehr. Zunächst wurde es zur Behandlung von Tuberkulose, seit 1957 zur Behandlung von Erkältungskrankheiten und Bronchitis eingesetzt. Der Grundsatz des Unternehmens sei, dass keines der Patente traditionelles Wissen oder die traditionelle Nutzung ausbeute, unabhängig davon, ob diese schriftlich oder mündlich überliefert wurden, betont die Firma selber.

Verhärtete Fronten

Es sei nicht grundsätzlich schlecht, Pflanzen aus den Regionen des Urwaldes zu nutzen, sagt Achim Steiner, Generaldirektor des UN Umweltprogramms. Im Gegenteil, vielen Menschen könne geholfen werden, wenn ein Wirkstoff für ein Medikament in den Pflanzen enthalten sei. Die Industrienationen dürfen nur nicht einfach hergehen, und ein solches Mittel für sich beanspruchen.

Christoph Tehn von Greenpeace wird auf der Bonner Konferenz die Verhandlungen zur Biopiraterie begleiten. Einer Einigung sieht er jedoch skeptisch entgegen. "Die Fronten sind verhärtet. Jeder versucht seine Sichtweise durchzusetzen. Die Entwicklungsländer ebenso wie die Industrienationen. Dabei müssen sich beide nur einen Schritt aufeinander zu bewegen."

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg