Erstaunlicher Fund Mäuse im Magneten


Er wiegt 500 Kilogramm, ist hermetisch verschweißt und voll mit flüssigem Stickstoff: ein Magnet im amerikanischen Teilchenforschungszentrum Fermilab. In seinem Inneren machten Forscher einen erstaunlichen Teilchenfund.

Physiker am US-Teilchenforschungszentrum Fermilab in Batavia im US-Staat Illinois rätseln über einen unerwarteten Fund: Tief im Inneren eines 500 Kilogramm schweren und hermetisch verschweißten Magneten der Anlage zur Erforschung kleinster Materiebausteine stießen die Forscher auf ein Mäusenest und einen abgenagten Vogelkopf. Wie diese ungewöhnlichen Teilchen dorthin gelangt sind, können die Physiker nicht erklären.

"Die Außenseite des Magneten besteht aus rostfreiem Stahl. Man muss zunächst die Schweißnähte aufschleifen, um hinein zu kommen", erläuterte der Techniker Dan Smith dem Hausmagazin "Symmetry". "Innen befindet sich erst flüssiges Helium und dann ein isolierendes Vakuum, und genau da haben wir das Nest und den Vogelkopf gefunden." In seinen mittlerweile 30 Berufsjahren am Fermilab habe er so etwas noch nicht erlebt.

DPA


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