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Myanmar Aktivisten rufen zu Widerstand gegen Militärputsch auf – Polizei schießt Gummigeschosse

Sehen Sie im Video: Polizei schießt mit Gummigeschossen auf Demonstranten gegen Militärputsch in Myanmar.




Mehr als zwei Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar reißt der Protest gegen den Sturz der Regierung und die Inhaftierung der De-Facto Regierungschefin Aung San Suu Kyi nicht ab. Die Regierungspartei National League for Democracy NLD und Aktivisten riefen zu erneuten Großdemonstrationen im Laufe des Tages auf. Ein Führungsmitglied der NLD, das bislang nicht festgenommen wurde, sagte: "Lasst uns in Massen aufmarschieren. Zeigen wir unsere Kraft der Putschregierung, die die Zukunft der Jugend, die Zukunft unseres Landes zerstört hat." Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen Tom Andrews warnte vor einer Zuspitzung der Lage. Hunderte wurden seit dem Putsch von der Armee festgenommen, viele von ihnen in nächtlichen Razzien. Unter den Festgenommenen befindet sich ein Großteil der Führungsspitze der NLD. Im Süden des Landes feuerte die Polizei mit Gummigeschossen und Tränengas auf Demonstranten, die die Freilassung eines inhaftierten Grundschuldirektors gefordert hatten. Der Putsch hatte den erst vor wenigen Jahren eingeleiteten Demokratisierungsprozess in dem Land gestoppt. Er weckt Erinnerungen an fast ein halbes Jahrhundert der Militärherrschaft. Die Parlamentswahl im November war erst die zweite freie Abstimmung seit Ende der direkten Militärherrschaft im Jahr 2011.
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Auch gut zwei Wochen nach dem Militärputsch in Myanmar reißen die Proteste nicht ab. Die Polizei feuerte mit Gummigeschossen und Tränengas auf die Demonstranten.

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